Recherche: Was Deutschland über Flüchtlinge denkt…

… ist ein Thema, das Einen in den letzten Monaten nicht kalt lassen kann. Auch uns nicht. Unser Vorteil als Wingmen ist, dass wir unseren Online-Marketing Analysewerkzeugkasten zur Verfügung haben. Und mit diesem haben wir versucht, uns einen kleinen Überblick über die Suchanfragen zum Thema zu verschaffen.

[Peer Review] durch: Keyword-Experte Maximilian von Ads-R-Us.

Kurzeinführung in den Datenbestand

Wir haben verschiedene Datenquellen angezapft. Mehr zu den einzelnen Datenquellen im Abschnitt Datenquellen.

  1. Suchvorschläge / Suchphrasen aus Google und Bing Suggests
  2. Suchvolumen aus Google Adwords Keywordplanner
  3. Suchhistorie aus Google Trends

Bei der Analyse und insbesondere beim Clustering haben uns die Erfahrungen geholfen, die wir mit unserer Tochterfirma urfado GmbH gemacht haben. Mit urfado helfen wir Online Marketern, Themenrecherchen und Analysen zu skalieren und Datenmengen auswertbar zu machen.
Insgesamt wurden knapp 60.000 Suchanfragen identifiziert. Das Suchvolumen zu Flüchtlingen hat sich seit Juni 2015 mehr als verdoppelt. Die Höhepunkte August und September 2015 zeigen insgesamt 15 Mio. Suchanfragen zu Flüchtlingskrise. Wenn wir berücksichtigen, dass unsere Datenerhebung keineswegs vollständig ist und dass Google nicht die einzige Informationsquelle ist, ist das eine beeindruckende Zahl. (Für den Hintergrund: Es gibt ca. 60 Mio. Deutsche mit einem Zugang zum Internet)
Summe Suchvolumen Flüchtlinge aus Adwords
Spannend ist auch zu sehen, wie im Laufe der Debatte die Suchen immer spezifischer geworden ist. die Anzahl der unterschiedlichen Suchanfragen je Monat ist kontinuierlich gestiegen:
Anzahl Anfragen Flüchtlinge mit Adwords Suchvolumen

Erste interessante Erkenntnisse

Die Flüchtlingskrise im Vergleich zu anderen Krisen der letzten Jahre

Während die Flüchtlingskrise deutlich stärker gesucht wird als beispielsweise der Ukraine-Konflikt, ist das Suchvolumen deutlich geringer als die Suchen nach Finanz- und Bankenkrise.

Interesse im zeitlichen Verlauf. Websuche. Deutschland, Jan. 2008 - Jan. 2016.

Das Interesse an Flüchtlingsmigration im internationalen Vergleich

Das Interesse ist in Deutschland und Österreich vergleichsweise hoch. In anderen europäischen Ländern ist im gleichen Zeitraum ebenfalls ein, wenn auch nicht so starkes, erhöhtes Interesse zu erkennen. Amerika hat deutlich später und auf niedrigerem Niveau Interesse an der Flüchtlingskrise entwickelt.

Google Trends Graph zur Suche nach Flüchtlingsbegriffen in unterschiedlichen Ländern

Das Interesse an Flüchtlingsmigration im regionalen Vergleich

Das Gesamtinteresse am Thema Flüchtlinge ist in Deutschland regional relativ gleichmäßig verteilt. Schwerpunkte gibt es in Großstädten, die Unterschiede sind aber nicht groß, wie der Vergleich mit einer statischen Suchanfrage wie „Tisch“ zeigt.

Search volume for refugee+refugees+flüchtling+flüchtlinge+migration+immigration. Web Search. Germany, 2004 - present.
Suchvolumen für refugee+refugees+flüchtling+flüchtlinge+migration+immigration. Websuche. Deutschland, 2004 – present.

Suchvolumen für Deutschland. Websuche, tisch. Letzte 12 Monate.
Suchvolumen für Deutschland. Websuche, tisch. Letzte 12 Monate.

Flüchtlinge sind in Deutschland willkommen, aber…

…das Suchvolumen nach „abschieben“ ist inzwischen gleichauf mit „Refugees Welcome“. Deutlich zu erkennen ist der Peak Ende August/Anfang September, der uns in vielen Charts begleitet. Hier haben fast alle Suchen, die eine positive Einstellung gegenüber Flüchtlingen vermuten lassen, ihren Höhepunkt. Der September ist der Monat, in dem das Thema endgültig in der öffentlichen Debatte ankam und der erste EU-Sondergipfel stattfand.

Google Trends Graph für die Suche nach "refugees welcome"

Flüchtlingskrise und Pfefferspray

„Pfefferspray“ war schon im November in der Presse, weil es vielerorts ausverkauft war, und schon damals wurde mancherorts gemutmaßt, dass es einen Zusammenhang mit Flüchtlingen gab. Eine Korrelation mit Flüchtlingskrise ist im Herbst letzten Jahres in der Tat auch zu sehen. Nach Sylvester ist dann bei „Pfefferspray“ ein massiver Peak zu sehen, der mit dem Begriff „Übergriffe“ stark korreliert. Auch hier fand eine entsprechende Resonanz in der Presse statt.

Google Trends Graph für die Suche nach "pfefferspray" u.a.
Mehr zu Themenkomplex Pfefferspray/Waffen hat Felix Beilharz schon vor einiger Zeit zusammengetragen.

Flüchtlingshilfe vs. Flüchtlingskrise – zeitliche Entwicklung

Auch wenn „Flüchtlingshilfe“ und „Flüchtlingskrise“ als Begriffe nicht den gleichen Sachverhalt beschreiben: Beides sind Schlagworte in der Flüchtlingsdebatte. Allerdings mit einer anderen Konnotation. Oder wie der Online Marketer sagt: Einem anderen Sentiment. Während bei „Flüchtlingshilfe“ davon ausgegangen werden kann, dass hier die Hilfsbereitschaft im Vordergrund steht, so ist es bei dem Begriff „Flüchtlingskrise“ häufiger die Angst vor einer Überforderung von Staat und Gesellschaft. An diesen beiden Begriffen lässt sich ein Stimmungsumschwung nach den Übergriffen der Silvester-Nacht in Köln, beziehungsweise der anschließenden Debatte ablesen. Auch wenn „Flüchtlingskrise“ schon im Oktober teilweise über der Suche nach „Flüchtlingshilfe“ lag, so war der Abstand eher gering. Deutlich ablesbar: Die Übergriffe in Köln haben zum Teil die Suchen nach Flüchtlingskrisen befördert. Vor allem aber die Suchen nach „Flüchtlingshilfe“ nach unten gedrückt. Interpretationsansatz: Die Übergriffe in Köln haben viele Menschen, die ursprünglich positiv gegenüber Flüchtlingen eingestellt waren, in die Passivität gebracht.

Google Trends Graph für die Suche nach "flüchtlingshilfe" u.a.

Flüchtlingshilfe vs. Flüchtlingskrise – Regionalverteilung

„Flüchtlingshilfe“ wird vor allem in Westdeutschland gesucht. Mit einem deutlichen Schwerpunkt in Schleswig-Holstein.

Suchvolumen für flüchtlingshilfe. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate.
Suchvolumen für flüchtlingshilfe. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate.

„Flüchtlingskrise“ dagegen hat einen deutlichen Schwerpunkt in Ostdeutschland.

Suchvolumen für flüchtlingskrise. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate.
Suchvolumen für flüchtlingskrise. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate.

Sentiment: Ausländer vs. Asylant vs. Asylbewerber vs. Flüchtling

Spannend ist die Verwendung der Begriffe „Ausländer“, „Asylant“, „Asylbewerber“ und „Flüchtling“.

Für die historische Einordnung dieser Begriffe ist Google Books hilfreich. Auch in den 90ern zeigt sich die Verwendung von „Flüchtling“ in Büchern eher statisch, während die anderen Begriffe in der Debatte anziehen. Auffällig ist, dass „Asylbewerber“ am Stärksten ansteigt, die Begriffe „Asylant/Asylanten“ ebenfalls deutlich zulegen. Dennoch bleiben „Asylant“ und „Asylanten“ deutlich unterhalb von „Flüchtling“.

nGrams zum Thema Flüchtlinge

Die Ergebnisse in der Google Suche zeigen 2015/2016 Ähnlichkeiten. Die Suchen mit „Ausländer“ bleiben ebenfalls relativ stabil, „Asylant/Asylanten“ übersteigt „Asylbewerber“ relativ deutlich. Ist es zu weit interpretiert daraus abzuleiten, dass davon ausgegangen wird, dass 2015 alle „Asylbewerber“ auch „Asylanten“ werden?

Google Trends Graph zu den Keywords flüchtling, asylbewerber & asylant

Regional ist der Schwerpunkt von „Ausländer“ in Ostdeutschland/Bayern und „Asylbewerber/Asylant/Asylanten“ in Sachsen auffällig. Für „Flüchtling“ ist diese Verteilung so nicht zu sehen.

Suchvolumen für ausländer. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate
Suchvolumen für ausländer. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate

Suchvolumen für asylant+asylanten+asylbewerber. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate
Suchvolumen für asylant+asylanten+asylbewerber. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate

Suchvolumen für flüchtling+flüchtlinge. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate
Suchvolumen für flüchtling+flüchtlinge. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate

Asylantenheim vs. Flüchtlingsunterkunft

Auch die Verteilung von „Asylantenheim“ und Flüchtlingsunterkunft zeigt ein ähnliches Bild:

Suchvolumen für asylantenheim. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate
Suchvolumen für asylantenheim. Websuche. Deutschland, Letzte 12 Monate

Politisch

Auswirkung der Flüchtlingskrise auf das Interesse an außerparlamentarischen Parteien und Organisationen im zeitlichen Verlauf:

Google Trends Graph zum Suchinteresse an Parteien

Auf die im Bundestag vertretenen Parteien: Hier sieht  man deutlich, dass das Thema politisch die Bevölkerung ab August 2015 interessiert hat.

Google Trends Graph zum Suchinteresse an Parteien

Wenn man sich prominente Figuren der politischen Debatte herausnimmt, so sieht man deutlich, wie stark Angela Merkel als Protagonist wahrgenommen wird. Entgegen der medialen Wahrnehmung der Äußerungen einzelner Akteure (Seehofer, Petry, zuletzt Steinbach) ist der Aufmerksamkeitswiderhall in den Suchvolumen im Vergleich sehr überschaubar.

Google Trends Graph zum Suchinteresse nach Politikern

Aber machen wir noch mal einen Schritt zurück. AFD, Pegida und NPD positionieren sich ausländer-/flüchtlingsfeindlich, oder problematisieren das Thema. Spannend ist hier, wie regional die einzelnen Gruppierungen aufgenommen werden:

AFD: Thüringen

Google Trends Graph zum Suchinteresse zur AfD

Pegida: Sachsen

Google Trends Graph zum Suchinteresse zur Pegida

NPD: Mecklenburg-Vorpommern

Google Trends Graph zum Suchinteresse zur NPD

Emotionalität in der Debatte

Die Debatte über Flüchtlinge wird in Deutschland sehr emotional geführt. Das zeigt sich auch im Suchinteresse:

Google Trends Graph zum Suchinteresse nach emotional belegten Themen

Das Suchaufkommen nach „Ausländerbehörden“ war schon vor der Debatte relativ hoch, aber es zeigte sich im letzten halben Jahr kaum mehr Interesse als früher. Ähnlich wenige Schwankungen zeigen die Suchen nach dem „Asylbewerberleistungsgesetz“. Beides sind eher nüchterne Begriffe, die aber definitiv in engem Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte stehen. Dennoch scheint das Interesse an ihnen sich kaum verändert zu haben und es sind allenfalls leichte Anstiege im Suchinteresse zu erkennen. Emotional geprägte Begriffe, wie zum Beispiel „Flüchtlingskind“ oder „Flüchtlingen helfen“, dagegen zeigen massive Ausschläge nach oben. Allerdings ist hier das Interesse jeweils nur kurzzeitig und nach wenigen Wochen ist das erhöhte Suchaufkommen bei diesen Begriffen wieder verschwunden.

Menschenwürde wird nicht stärker nachgefragt

Begriffe, die durch die Flüchtlingsdebatte nicht stärker gesucht werden: „Menschen- und Bürgerrecht“ und „Menschenwürde“. Einen Ausschlag gibt es natürlich für „Asylrecht“, da dies integraler Bestandteil der Debatte ist.

Google Trends Graph zum Suchinteresse nach menschenwürde

„Wir schaffen das“ vs. Obergrenze

Obergrenze hat wenige Wochen nach einem „Wir schaffen das“-Höhepunkt einen Peak. Kausalität?

Google Trends Graph zum Suchinteresse nach "Wir schaffen das" vs. "Obergrenze Flüchtlinge"

Die teuersten Flüchtlingskeywords

Die Google Keywordplanner vorgeschlagenen Gebote verhalten sich manchmal merkwürdig. Dennoch haben wir nachgesehen, welches denn wohl die teuersten Keywords in unserem Set sein dürften:
Keywords nach Adwords CPC
Hier wird relativ schnell deutlich, nach was für Logiken Google die CPCs vorschlägt.
Warum Google für diese Keywords teilweise recht hohe CPCs anzeigt, wird klar, wenn man sich beispielsweise die Suchergebnisse für „asylbewerberleistungsgesetz haftpflichtversicherung“ ansieht:
Adwords Asylbewerberleistungsgesetz Haftpflichtversicherung
Wie so häufig gibt es wieder Adwords-Treibende, die die Einschlüsse/Ausschlüsse nicht sauber gemanaged haben. Wer sich einmal einen anderen Themenkomplex anschauen möchte, in dem Geld verbrannt wird, ohne dass es einem auffällt, weil die Gesamtbudgets so hoch sind, der kann sich „GTA Aktien“ einmal näher ansehen:
Adwords GTA handeln
Natürlich gibt es aber — wie fast immer bei politischen Themen — kommerziell ernsthaft interessante Themen. „flüchtlings container hamburg“ zum Beispiel. Eigentlich gäbe es auf Basis von Suchvolumen und CPC keinen Grund das Keyword hier aufzuführen, wäre da nicht die erste Anzeige, die in diesem Kontext erschreckend ist:
Adwords-für-Flüchtlings-Container-Hamburg
Aber auch andere Keywords (hier: „asyl versicherung“) führen zu eher bedenklichen Anzeigen:
Adwords Asyl Versicherung

Datenquellen

Ausgangspunkt für diese Analyse waren ausschließlich folgende Begriffe: „flüchtling, asyl, immigrant, einwanderer, pfefferspray, bürgerwehr, lügenpresse, deutschkurs, integration, lageso, pegida, afd, wir schaffen das, refugees welcome, ausländer“

Die Auswahl der Begriffe ist zugegeben relativ willkürlich. Jeder der Begriffe wurde in Google Trends auf eine zeitliche Korrelation im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise untersucht. Andere Begriffe, die wir im Vorfeld interessant fanden, wurden von uns wieder verworfen, wenn es keinen offensichtlichen Zusammenhang gab, oder die Wahrscheinlichkeit hoch war, dass wir zu viel Ballast erheben würden, der nicht mit der Thematik zu tun hat.

Google Suggest und Bing Suggest

Die oben genannten Begriffe wurden mit intensiver Datenerhebung der Suchvorschläge aus Google und Bing erweitert. Dazu wurden die Begriffe um Worte davor oder dahinter und einzelne Buchstaben ergänzt. Beide Suggest-Funktionen schlagen verwandte Suchbegriffe anderer Nutzer auf Basis der bisher eingegebenen Worte/Buchstaben vor.

  • Mehr zur Google Suggest Funktionsweise beschreibt Google hier: https://support.google.com/websearch/answer/106230?hl=de
  • Wer Googles Dokumentation zu Suggests nicht aussagekräftig findet, wird die Angaben von Bing zu ihren Suggests lieben. Die gibt es nämlich nicht. Systematische Ähnlichkeiten dürfen aber angenommen werden.

Google Adwords Keyword Planner

Für die so erhobenen Begriffe haben wir mit dem Google Adwords Keyword Planner das Suchvolumen erhoben. Der Google Adwords Keyword Planner gibt Auskunft über die absolute Häufigkeit, mit der ein Begriff in die Google Suche eingegeben wurde. Wissenswertes zu diesen Werten:

  • Die Werte werden anhand bestimmter Schwellenwerte gerundet. Je größer das Suchvolumen, desto größer wird der Abstand dieser Schwellenwerte. Je öfter ein Begriff gesucht wird, desto ungenauer wird also die Angabe des Suchvolumens
  • Im Gegensatz zu Google Trends wird die exakte Suchphrase ausgewertet. Das Suchvolumen für „Flüchtlinge“ enthält also nur die Suchanfragen nach „Flüchtlinge“ und nicht für „Flüchtlinge Deutschland“
  • Die Werte wurden mit der Einschränkung „Suchen in Deutschland“, ohne Spracheinschränkung ausgeführt.

Google Trends

Begriffe mit einem hohen Suchvolumen haben wir noch mal in Google Trends abgefragt. Google Trends gibt Auskunft über die relative zeitliche Entwicklung eines Suchbegriffs. Das höchste Suchvolumen eines Begriffs zu einem Zeitpunkt wird auf 100 gesetzt. Die anderen Messpunkte werden dazu relativ angegeben.

Wissenswertes zu Google Trends:
Protipps für die Gestaltung von Suchanfragen:

  • Google Trends sucht auch nach Teilmengen. Eine Suche nach „Flüchtlinge“ enthält also auch Suchen nach „Flüchtlinge Deutschland“
  • Mit „Flüchtlinge -Deutschland“ lassen sich Begriffe ausschließen. Es werden alle Kombinationen von „Flüchtlinge“ gesucht, die nicht „Deutschland“ enthalten
  • Mit Anführungszeichen lassen sich bestimmte Wortabfolgen erzwingen „“Flüchtlinge Deutschland““ sucht also alle Suchworte, die „Flüchtlinge“ direkt gefolgt von „Deutschland“ enthalten. Nicht aber Phrasen, wie: „Flüchtlinge in Deutschland“
  • Fun Fact: Bei Google Trends ist „Schaffhausen“ seit Jahren ein deutsches Bundesland

Clustering

Mit Hilfe unseres urfado-KnowHows haben wir die meisten Begriffe in verschiedene Cluster eingeordnet. Mit diesen Clustern wurden auch irrelevante Begriffe aus der Analyse gefiltert (beispielsweise „Integrationskindergarten“ oder „Integration Mathematik“).

Wer einen Blick in die Daten werfen möchte, der ist dazu herzlich eingeladen. Wir freuen uns über jede weitere Auswertung, die aus den Daten gezogen wird.
Flüchtlingskeywords.zip (885 KB Download, 8,9MB entpackt)

Disclaimer / Bevor jetzt einer schreit

Wir bemühten uns in Artikel und Auswertung um Objektivität. Aber wir schleppen unseren eigenen Rucksack an Moral, Ethik, Erfahrungen und politischen Einstellungen mit. Gerade bei verschiedener Begriffsauswahl kann dieser Rucksack die Aussage der Daten beeinflussen. Da, wo wir dieses Problem erkannt haben, haben wir versucht, das im Artikel deutlich zu machen.

Die Debatte um Flüchtlinge in Deutschland wird emotional geführt. Wir sehen uns auf der Seite derjenigen, die anderen Menschen in Not helfen wollen. Wir sind uns aber auch bewusst, dass hier komplexe politische Fragestellungen meist viel zu knapp in Gut und Böse geteilt werden.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.