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Florian Stelzner

Florian Stelzner,
GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter

Der Herbst ist immer unsere beste Zeit

Recht hat er, der Johann Wolfgang von Goethe, wenn er das behauptet. Auch bei uns geht nun spĂŒrbar das 4. Quartal los. In diesem Jahr potenziert um all die Dinge, die wir so gerne bereits in einem normalen FrĂŒhjahr und Sommer angestoßen hĂ€tten.


Aber Vorsicht
 wer jetzt alles schnell und hektisch ohne Umsicht und Verstand angeht, wird sicher die Quittung dafĂŒr bekommen. Also immer daran denken:


QualitÀt ist der beste Business-Plan!


In dieser Ausgabe haben wir daher den Fokus auf das Oberthema "QualitÀt" gerichtet.


Viel Spaß beim Lesen!

Eure Wingmen

 

Investiert in Inhalte!

Guter Content kostet Geld. Mit gutem Content meinen wir nicht die Indexierungshilfen, die in Masse produziert ihr kontrastarmes Dasein am Seitenende von Kategorieseiten fristen. Sondern Texte, die begeistern, die man teilt, weil sie tiefgrĂŒndig, aufrĂŒhrerisch und exorbitant informativ oder lustig sind. Content, den man liest und denkt: „So wĂŒrde ich das auch gern schreiben können“.


Diese Woche bin ich wieder ĂŒber so ein FundstĂŒck gestolpert. Ja: Es ist der Spiegel. Ja: Die Kollegen verdienen ihr Geld damit schöne Texte zu schreiben. Ja: Beim Spiegel ist das alles anders als bei Dir.

Aber: Es handelt sich um einen Test von GemĂŒsehobeln. Und der ist so geschrieben, dass man nicht aufhören kann ihn zu lesen.


Doch natĂŒrlich ist nicht alles Gold:

  • Es fehlt ein Fazit

  • Das Main-Keyword verwenden andere ein wenig öfter

  • Die Begriffe GemĂŒseschneider, Restehalter, KĂŒchenhobel, AuffangbehĂ€lter, Klingenarten und Schnittgut fehlen

  • Andere testen auch den Speedwing, den Spirelli (andere Kategorie) und den Nicer Dicer

Aber: Lieber nehme ich den Text vom Spiegel als die unpersönliche Soße der aktuell auf den ersten Positionen rankenden Retortentexte (mit einer etwas anderen Zielgruppe).


Denn den Spiegel-Artikel kann man noch mal mit ein bisschen SEO aufkochen und sich sicher sein, dass der Fisch dem Angler schmeckt (oder so Àhnlich).


Wir beobachten, wohin die Reise des Artikels geht. 2 Tage nach Veröffentlichung ist er jetzt auf Seite 6 in den SERPS gestartet.

Johan von HĂŒlsen

Johan von HĂŒlsen, 
GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter

 
 
Florian Stelzner

Florian Stelzner,
GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter

SEOs gegen Trump Wahlmanipulation

Die Wahl in Amerika rĂŒckt nĂ€her. Vor diesem Hintergrund hat Jamie Alberico einen Artikel geschrieben, in dem sie SEOs auffordert, nicht ruhig sitzenzubleiben. Sie sollen vielmehr ihren Teil gegen Manipulation beitragen. Jamie lĂ€sst dabei 2 Experten zu Wort kommen: Einen Black Hat und einen Kommunikations-Manipulations-Experten. Ein Artikel, der schön zu lesen ist und wie immer, wenn der White Hat den Black Hat plaudern hört, wird einem ein wenig schlecht.


Denn wir wissen genau, dass es noch ein paar Shady Tricks gibt die funktionieren. Das Embedden von Content in die Bild-Meta-Daten ist nicht so unclever. Und natĂŒrlich ergibt es Sinn sich zu ĂŒberlegen wie man das Faken von Videos durchfĂŒhren möchte, um in dem Kampf vorn dabei zu sein. https://mugjam.com/ kannten wir noch nicht.


Was nach dem Lesen bleibt:

  1. Misinformation ist ĂŒberall und jeder ist aufgefordert zu tun, was sie oder er kann

  2. Das ist nicht nur ein amerikanisches Thema

  3. Nur wer die Methoden der fiesen Finger beobachtet kann sich schĂŒtzen

 
 

Was sind gute Backlinks?

Eine Frage, die die SEO-Welt schon lange und auch weiterhin umtreibt. Eine in der Vergangenheit populĂ€re Antwort war: “Ein Link ist gut, wenn er Traffic bringt”. Daraus ließe sich ableiten, ob es sich bei der Linkquelle um eine relevante Seite handle. Denn Links werden geklickt, wenn sie fĂŒr den Nutzer scheinbar interessante Informationen bereithalten. 

Doch genau dieser Aussage widersprach zuletzt John MĂŒller im Webmasters Hangout vom 25. September. Denn Referral-Traffic spielt keine Rolle bei der Bewertung von Backlinks. 


Das deckt sich mit unserer Sicht: Bei der Bewertung geht es einzig und allein um die QualitĂ€t der Ursprungsseite, entsprechend der Google Quality Rater Guidelines. Inwieweit eine Seite PageRank vererbt, ist somit vom Traffic unabhĂ€ngig. Exotischen Meinungen wie “Backlinks ohne Traffic standardmĂ€ĂŸig auf Disavow setzen” wird damit noch einmal deutlich widersprochen. Bei einer Backlink-Analyse kommt man nicht um eine qualitative Betrachtung der Linkquellen herum.

 
 
Nils Warnick

Andreas Schalay,
Consultant

Internationalisierungsstrategie

Das VC Unternehmen Index Ventures hat einen umfangreichen Guide "Expanding to the US" zusammengestellt, der sowohl auf Interviews mit europÀischen Startups, als auch auf den Erfahrungen ihrer eigenen Beteiligungen basiert.

Mit verschiedenen Archetypen von Unternehmen und ihren unterschiedlichen GeschÀftsmodellen stellt Index Ventures dar, welche Herausforderungen sich bei der Internationalisierung in die USA ergeben.


Insbesondere fĂŒr SEOs ist das Expanding to the US ein hilfreicher Einblick in die vielen komplizierten Themen, die lange vor den Entscheidungen zu URL-Strukturen und hreflang-Implementierungen stattfinden.

 
 

Es muss nicht viel Content sein - The User is the Key

Martin Splitt spricht in dieser Ausgabe von SEO Mythbusting darĂŒber, wann welcher Content zielfĂŒhrend ist. Die Erkenntnisse sind nicht wirklich neu, aber gut zusammengefasst. Zudem geben sie uns die Möglichkeit, selbstkritisch zu hinterfragen, ob wir mit unserer Content-Produktion auf dem richtigen Weg sind. Wird dieser Inhalt einem (SEO-)Erfolg beitragen? Auf folgende Punkte geht Martin ein:


  • Update eines Artikels vs. Erstellen eines neuen Artikels

  • Crawls Stats vs. Performance Report GSC als Metrik

  • Negative Wirkung des Contents auf Gesamt-Performance

  • Umgang mit schlechtem Content → gruppieren, strukturieren oder löschen

  • Word Count als ĂŒberholte Metrik

  • Automatisch generierter Content → wann funktioniert er?

  • Gleicher Content und hreflang


Es wird deutlich herausgestellt, dass der User im Fokus steht. Ziel sollte es immer sein relevanten Content fĂŒr den User bereitzustellen. Inhalte ohne einen Nutzen fĂŒr den User helfen aus Googles Sicht nicht. Das Standardwerk ist an dieser Stelle immer noch die Quality Evaluater Guidelines. Besonders in grĂ¶ĂŸeren Unternehmungen sollte Content-Planung in einem ĂŒbergeordneten Prozess erfolgen, um Kannibalisierung und Duplicate Content zu vermeiden. Jeder muss sich Fragen, ob er mit seinem Content Piece unique und hilfreiche Informationen fĂŒr den User bereitstellt. Wie du passenden Content bereitstellst, hat mein Kollege Nils in seinem Beitrag Zielgruppengerechter Content herausgearbeitet.

 
Lars Heinrich

Lars Heinrich,
Business Developer

 
 
Anita Böhm

Anita Böhm,
Consultant

Augen auf beim Verlinken

In diesem Artikel auf Medium hat Dan Rawley ein paar Beispiele zusammengetragen, in denen eine Domain im großen Stil von aussen verlinkt wird - weil eine Verwechslung zu einer anderen Domain stattfindet. So verbirgt sich hinter nissan.com nicht etwa der Autohersteller, sondern die optisch eher Vintage anmutende Website von einem Computerspezialisten. Trotzdem kassiert er einen ganzen Haufen Backlinks ein, die eigentlich gar nicht fĂŒr ihn gedacht waren. Ähnlich profitieren auch andere Besitzer von Domains, die auf den Namen großer Brands basieren. Wer irgendwo auf einen Link klickt und erwartet, bei Nissan herauszukommen, ist sicherlich auch erstmal ĂŒberrascht.


Ein Beispiel, ĂŒber das ich vor Jahren gestolpert bin, als ich einen Rucksack kaufen wollte, ist "Freitag", denn es stellte sich heraus: Freitag.de und Freitag.ch sind 2 ganz unterschiedliche Seiten und nur eine davon verkauft RucksĂ€cke (aus alten Lastwagenplanen). Ob da beim Verlinken auch schon was schief gelaufen ist, habe ich jetzt nicht geprĂŒft, aber ich kann es mir gut vorstellen.


Ein anderes Beispiel, dass mir vor einigen Monaten begegnet ist, wurde offenbar mittlerweile behoben: Ein Online-Magazin hat auf Twitter regelmĂ€ĂŸig selbst Links geteilt, die leider nicht zur eigentlichen Website gefĂŒhrt haben, sondern zur zugehörigen Testumgebung inklusive halb zerschossener Templates. Ein anderer Klassiker: Die ungesicherte HTTP-Variante anstelle von HTTPS verlinken. Muss auch nicht sein.


Daher ist mein Tipp, wenn es darum geht, intern wie extern Links zu setzen oder zu teilen: Ruf die Seite auf, die Du verlinken willst, und kopiere Dir die URL aus der Browserzeile. Dann kannst Du Dir zu 100% sicher sein, dass wirklich alles richtig ist.

 
 
 

 

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Bis bald,

Deine Wingmen

 
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