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Wirklich wahres Wingmen SEO Wissen fĂŒr wache Webmarketer #33
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Johan von HĂŒlsen
Johan von HĂŒlsen
GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter
Du bist bekloppt, das kann nur der SEO machen

Kolasinac wechselt zu Schalke. Was das mit SEO zu tun hat erfÀhrst Du auf Twitter. Wir lernen: LÀsst man den SEO ran, dann wird alles sofort besser.

Aber neben SEO gibt es auch andere spannende Themen, die Dich nach vorn bringen können.

Justus hat etwas ĂŒber AI und ich noch etwas zum Ads-Business in dieser Ausgabe fĂŒr Dich.

Außerdem erlebst Du eine Premiere. Zum ersten Mal kommt ein Nicht-Wingmen in unserem Newsletter zu Wort:

Ende letzten Jahres habe ich viel mit unserem alten Bekannten Jan Kittelberger gesprochen. Jan und Kittelberger media solutions GmbH kennen wir seit vielen Jahren als echte Experten fĂŒr Produktdatenmanagement. Wir haben Jan eingeladen ein paar Fragen zum Thema Produktdatenmanagement und PIM-Systeme in loser Folge zu beantworten, weil wir glauben, dass in Produktdaten auf vielen Seiten noch ungenutztes Potenzial steckt.

Wie immer gilt auch hier: Wir freuen uns auf Dein Feedback.

Viel Spaß beim Lesen Deine Wingmen

Was wir gelesen haben
Florian Stelzner
Florian Stelzner
GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter
Subtopic-Algorithmus ist seit November live

Das wichtigste diese Woche ist eigentlich nur Chronistenpflicht: Seit Mitte November ist Subtopic-Ranking live. Wir hatten das schon vermutet, nun ist es bestÀtigt. Google clustert die Intentionen in den SERPs stÀrker. Impact auf die Sichtbarkeit eher gering. Aber wenn Du Rankingverluste im November hast, ist das einen Blick wert. Hast Du schon ein Suchergebnis gefunden, dass durch Subtopics umgestaltet wurde?

Die AnkĂŒndigung fĂŒr Subtopics kam im Oktober im Rahmen des Search On Events. Das von Google vorgestellte Keyword ist aber eher weniger divers geworden.

Andreas Schalay
Andreas Schalay
Consultant
Freu Dich, Publisher, die Daten sind da!

Google Analytics hat via Twitter am 06.01.2021 mitgeteilt, dass nach den API Updates im Dezember der Standard Google Data Studio Konnektor fĂŒr die Search Console, jetzt auch die News-Daten liefern kann. FrĂŒher gab es die Differenzierung nur zwischen „Web“, „Bild“ und „Video“. Endlich können die News-SEOs schöne Data Studio Dashboards auch mit Google News Daten bauen!

Behrend von HĂŒlsen
Behrend von HĂŒlsen
Consultant
Search Console Crawl Anomalies gelöscht

Einer der Punkte, die mich immer aufregen: Der Search Console Indexierungsbericht. Insbesondere die Crawling Anomalien geben einem zu denken. Google konnte sich beispielsweise bei 410ern immer nicht entscheiden, ob die in den Crawl-Anomalie-Report oder in den 404-Bericht gehören. Jetzt wurden die Crawling Anomalien gelöscht und detailliertere Berichte hinzugefĂŒgt. 403 und 401 werden jetzt separat aufgefĂŒhrt und 410er laufen in den 404er-Bericht.

Der Blogpost verspricht außerdem:

  • Removal of the generic "crawl anomaly" issue type - all crawls errors should now be mapped to an issue with a finer resolution.
  • Pages that were submitted but blocked by robots.txt and got indexed are now reported as "indexed but blocked" (warning) instead of "submitted but blocked" (error)
  • Addition of a new issue: "indexed without content" (warning)
  • Soft 404 reporting is now more accurate
Johan von HĂŒlsen
Johan von HĂŒlsen
GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter
Rand rants about ads.

Rand Fishkin und ich sind oft nicht einer Meinung. Dieser Rant hat es aber in sich und sollte Dich auch zum Nachdenken bewegen.. Gerade wenn Du Geld in bezahlte Werbung gibst findest Du hier Denkanstösse. Rand hat noch mal gut zusammengetragen wo das aktuelle Probleme mit den Ad-Channels ist. Viele Systeme reporten Fantasiezahlen. Ineffizienzen sind im System nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Aber das Ad-Narrativ hat sich durchgesetzt: Online ist alles messbar. Deswegen sind Ads gut investiertes Geld, denn hier kannst Du Kundenaquisitionskosten klar abgrenzen und dynamisch nach Bedarf rauf und runterfahren.

Rand hat gewohnt eloquent und verfĂŒhrerisch Cases und Quellen aneinandergereiht und dieser Post bestĂ€tigt meine Vorurteile. Es gibt so viele Kampagnen, die einfach rausgeworfenes Geld sind. Und natĂŒrlich helfen Ads der Suchmaschinenoptimierung nicht. Zumindest nicht direkt.

Meine Frage an Dich: Wie hÀltst Du es dieser Jahr mit Deinem Ad-Setup? Mehr? Weniger? Wie stellst Du die Effizienz des Channels sicher?

Justus BlĂŒmer
Justus BlĂŒmer
Consultant
Jetzt aber DALL·E

Das Unternehmen OpenAI schlĂ€gt schon seit langem immer wieder Wellen mit großen Fortschritten in Sachen kĂŒnstlicher Intelligenz. In letzter Zeit vor allem mit dem Modell GPT-3, das zur Textgenerierung genutzt wird. Neben vielen spannenden und auch nicht auf den ersten Blick intuitiven AnwendungsfĂ€llen kann man es unmittelbar fĂŒr SEO einsetzen. Beispielsweise zur automatisierten Generierung von Seitentiteln oder Meta-Beschreibungen, wie Hamlet Batista in seinem Artikel erklĂ€rt.

OpenAIs neuste Veröffentlichung ist DALL·E, ein Machine Learning Modell, das Bilder auf Basis von Textbeschreibungen generieren kann und schon jetzt ĂŒberraschend gut funktioniert.

Das kann perspektivisch direkte Auswirkungen auf bildbasierte GeschĂ€ftsmodelle wie z. B. Stockphoto-Anbieter haben: Bei vielen Bildern kommt es nicht auf die kleinen Details an. Über den (Un-)Sinn von derart generischen Bildern "um das Layout aufzulockern" o. Ă€. lĂ€sst sich streiten, aber der Markt ist da. Und wer braucht eigentlich noch echte Influencer, wenn sich wirklich beliebige Bilder mit Werbe-Placement in Sekunden aus dem Nichts generieren lassen? Die ersten AnsĂ€tze dafĂŒr gibt es bereits.

SpĂ€testens wenn es eine einfache Programmierschnittstelle zur Bildgenerierung gibt, können Redakteure direkt in ihrem CMS Bilder auf Basis kurzer Textbeschreibungen generieren und sind nicht mehr auf teure Lizenzen angewiesen. Selbst wenn das Modell noch nicht das endgĂŒltige Bild liefern kann: Es erleichtert die Arbeit enorm, aus 50 generierten Bildern das beste auszuwĂ€hlen und einen menschlichen Designer nur noch die Ausarbeitung machen zu lassen. Der selbe Prozess wird heute schon selbstverstĂ€ndlich fĂŒr die Übersetzung von Textinhalten genutzt: Die automatische Übersetzung mit DeepL ist so gut, dass meist nur noch Fachbegriffe und inhaltliche Details ĂŒberprĂŒft werden mĂŒssen. Das bringt enorme Zeit- und damit Kostenersparnisse mit sich.

DALL·E ist gleichzeitig ein aufschlussreicher Einblick in den Status Quo von BildverstĂ€ndnis: Was OpenAI schafft, ist auch Googles Tochterfirma DeepMind zuzutrauen. Wir können also davon ausgehen, dass Google zumindest in nĂ€herer Zukunft ein Ă€hnlich tiefes VerstĂ€ndnis ĂŒber den Inhalt von Bildern entwickelt und fĂŒr das Ranking nutzt. FĂŒr Bilder ist das nett, aber wirklich mĂ€chtig wird es bei der Auswertung von Videos. Neu ist dabei nicht, Objekte im Bild zu erkennen, das geht schon lange. Der Mehrwert entsteht durch die Beziehungen der Objekte zueinander und das VerstĂ€ndnis der Konzepte, die durch die Motive reprĂ€sentiert werden.

Wer sich weiter im digitalen Rabbit Hole der Mediensynthese verlieren will, lÀsst sich originalgetreu Texte in unterschiedlichen Stimmen von 15.ai vorlesen oder die nÀchste GeschÀftsidee von ideasai.net vorschlagen.

Kriemhild Holthusen
Kriemhild Holthusen
Consultant
Ab sofort gibt es Crawling-Daten in den Bing Webmaster Tools

Laut searchengineland.com gab es neulich ein Update in den Bing Webmaster Tools. Es werden jetzt im Performance-Bericht nicht mehr nur die klassischen Klicks, Impressionen etc. angezeigt, sondern auch die Crawling-Daten.

Das heißt, dass Du Dir ab sofort die Impressionen, die indexierten Seiten und die Crawl Requests in einem gemeinsamen Report nebeneinander ansehen kannst. Dadurch wird das Untersuchen von ZusammenhĂ€ngen deutlich leichter. Aber bitte vergiss dabei die Problematik hinsichtlich Korrelation und KausalitĂ€t nicht. ;)

Das Ganze sieht dann so aus:

Dieses Feature ist noch ein Grund, die Bing Webmaster Tools einzurichten und zu nutzen. Wer weiß, vielleicht generiert Deine Seite viele Klicks ĂŒber Bing und Du weißt nichts davon.

Jan Kittelberger
Jan Kittelberger
GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kittelberger media solutions GmbH
Jan antwortet unseren Fragen zu PIM

Wer sollte sich warum mit PIM beschÀftigen?

Mit dem Product Information Management (PIM) System werden Daten aus unterschiedlichen Stellen des Unternehmens fĂŒr die Produktdatenausgabe nach außen koordiniert. Damit werden die Daten, die ein Produkt beschreiben, zentral fĂŒr die Ausgabe auf unterschiedlichen KanĂ€len wie APP, Amazon oder Website gepflegt.

So gesehen: Jeder, der Produktdatenpflege oder -ausgabe als Herausforderung empfindet, der braucht ein PIM oder sollte sich zumindest damit beschÀftigen.

„Herausforderung“ kann typischerweise sein: Viele Produkte, viele LĂ€nder, viele Sprachen, DiversitĂ€t in der Sortimentsstrategie, komplexes Beziehungswissen, große Menge an technischen Daten, Media Assets undsoweiter. Die Herausforderungen können also unterschiedlich sein, gemeinsam haben sie alle eins: Mit einem PIM geht es schneller und sicherer.

Wir bemerken in Unternehmen eine regelrechte Euphorie bei der EinfĂŒhrung, wenn die Kollegen sehen, was fĂŒr DatenschĂ€tze im Unternehmen schlummern und was damit möglich wird. Neue Sortimentsstrategien werden möglich. Rechtliche Anforderungen besser handhabbar. Daten können zĂŒgig und auf allen Touchpoints mit den Kunden geĂ€ndert werden. Internationalisierung wird oft erst mit einem PIM möglich.

NatĂŒrlich kosten EinfĂŒhrung und Betrieb Geld. Aber allein die Automatisierungsmöglichkeiten im Marketing ermöglichen oft eine Refinanzierung in weniger als 5 Jahren und die qualitative Verbesserung des Marketings und entsprechende Umsatzeffekte sind da noch gar nicht eingerechnet. So gesehen: Ein PIM-System ist die Antwort auf viele Fragen - und öffnet die TĂŒren zu ganz vielen neuen Möglichkeiten in Marketing und Vertrieb.

 
Fragen? Immer gerne fragen!
Wir sind fĂŒr Dich da.
Schreib uns gern jederzeit
eine E-Mail an kontakt@wngmn.de oder
ruf uns einfach kurz an: +49 40 22868040

Bis bald,
Deine Wingmen
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