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Wirklich wahres Wingmen SEO Wissen für wache Webmarketer #50
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Johan von Hülsen
Johan von Hülsen
Geschäftsführender Gesellschafter
Ist auch für Dich heute Bergfest?

Für viele ist es eine kurze Woche. Donnerstag ist Feiertag, Freitag Brückentag. Auch bei uns wird der Wingmen-Hangar am Freitag von einer Rumpfbesatzung gemanaged. Das ist aber kein Grund die Fortbildung schleifen zu lassen. Hier also für Dich unser Input für eine kurze Woche:

  • Justus erklärt, warum SEO-Traffic jetzt noch wertvoller wird, weil Apple was geändert hat
  • Suchoperatoren mit denen Du Deine Konkurrenz besser analysieren kannst (von Anita für Dich zusammengefasst)
  • An die Bing Indexierungs-Schnittstelle erinnert Dich Andreas
  • Und ich hab Dir einen Artikel über Emojis als abseitiges SEO-Wissen für Besserwisser rausgesucht

Zum Thema Besserwisser und Emojis: Wusstest Du, dass es viele Berg-Emojis gibt:

  • ⛰️ Berg mit 2 Spitzen,
  • 🏔️ Berg mit 2 Spitzen und Schneekappen,
  • 🌄 Sonnenaufgang über Bergen, der allerdings andere Berge darstellt als die ersten beiden,
  • 🌋 Vulkan
  • und den 🗻 Mount Fuji von dem zu träumen Glück bringt.

Natürlich gibt es noch den Fahrradfahrer vor Berg-Kulisse 🚵‍♂️. Dabei handelt es sich glaube ich um den gleichen Berg wie bei den ersten beiden, aber aus anderer Perspektive. Aber was weiß ich als Flachland-SEO schon über Berge.

Was wir gelesen haben
Justus Blümer
Justus Blümer
Consultant
SEO Traffic wird wertvoller

Wie Johannes von Sistrix in seinem Facebook Post berichtet, ist es mittlerweile gut zwei Wochen her, dass Apple sein App Tracking Transparency (ATT) Programm scharfgeschaltet hat. Seit dem 26. April müssen sich iOS Nutzer dem Tracking in Apps aktiv zustimmen und das auch noch in einem standardisierten Dialog, der die Ablehnung so einfach und bequem macht wie die Zustimmung. Eine Vorstellung davon wie das aussieht, bekommt man auf ATTPrompts.com.

Mit weltweit nur 12% Tracking-Zustimmung sehen die ersten Daten sehr ungünstig aus für alle, deren Geschäftsmodell auf der App-übergreifenden Nutzung von Daten beruht:

Im zahlungskräftigen US-Markt liegt die Consent-Rate sogar nur bei 5%.

Betroffen ist davon vor allem Facebook, die von iOS Nutzern nun erheblich weniger Daten sammeln können. Facebooks Interessenprofile von Nutzern werden dadurch weniger genau. Dadurch wiederum werden Werbeanzeigen weniger passgenau ausgespielt. Conversion Rates sinken, Facebook-Werbung ist weniger wertvoll und muss in Folge günstiger werden.

Im Gesamtkontext ergibt sich daraus: Der Wert anderer Traffic-Kanäle steigt, insbesondere im Web. Auch wenn für Websites grundsätzlich die gleichen rechtlichen Anforderungen an Consent-Dialoge gelten, reizen die meisten Website-Betreiber ihre technisch-gestalterischen Freiheiten so aus, dass Zustimmungsraten von > 80% keine Seltenheit sind. Webtraffic bedeutet für viele: SEO-Traffic. Unsere Lieblingsdisziplin hat durch Apples Privacy Vorstoß also zumindest kurzfristig mehr Gewicht bekommen.

Trotzdem ist Weitsicht angesagt: Auch Tracking im Browser wird schwerer. Wieder dank Apple (Safari) und Mozilla (Firefox) werden Cookies immer stärker in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Googles Cookie-Alternative FLoC ist noch in der ersten Erprobungsphase und schon jetzt kündigen andere Browserhersteller an, die Schnittstellen nicht als Standard zu übernehmen.

Werbetreibende und Publisher können sich unter Umständen auf eine Renaissance der Umfeldvermarktung einstellen. Clever gemacht könnten hier die Targeting-Möglichkeiten wieder besser werden als über Nutzerprofile denen immer weniger Datenpunkte zu Grunde liegen. Diese Frage auszuwerten wird für Werbetreibende wichtiger, aber auch schwerer.

Anita Böhm
Anita Böhm
Consultant
Information Retrieval Basics für SERPs

Von den Suchoperatoren, die man bei Google und in anderen Suchmaschinen nutzen kann, hast Du möglicherweise schon mal gehört. Vielleicht hast Du sie, so wie ich, auch regelmäßig für verschiedene Routinen im Einsatz.

Dr. Pete nutzt die Suchoperatoren gerne, wenn es nach erfolgter Themenrecherche an die Inhalte geht. Sein Stichwort: Competitive Content Research.

Der Einstieg ist einfach und naheliegend: Bevor Du anfängst, Inhalte zu produzieren, solltest Du erstmal überprüfen, ob und womit Du eventuell schon im Zusammenhang mit einem bestimmten Keyword im Google Index vertreten bist. Vielleicht gibt es da ja schon was, auf dem Du aufbauen kannst, was Du ergänzen oder aktualisieren kannst.

Die Suche nach dem Keyword mit Ausschluss der eigenen Domain oder Fokus auf bestimmte besonders relevante Wettbewerber sind ebenfalls Teil von Dr. Petes Prozess.

Außerdem kannst Du mit Hilfe von Suchoperatoren weitere relevante verwandte Suchanfragen identifizieren oder den Zeitraum eingrenzen. Natürlich hat Dr. Pete alle Beispiele genau dokumentiert. Wenn Du also auf diesem extrem kleinteiligen Level unterwegs bist ein guter Impuls für das nächste Content Piece, welches Du in Angriff nimmst.

Solltest Du Dich noch nicht im Detail mit den Suchoperatoren beschäftigt haben oder willst Dein Wissen dazu auffrischen, dann hat Joshua hier eine umfassende Liste für Dich zusammengestellt. Und auch nochmal 15 konkrete Tipps dazu gepackt.

Ich persönlich fange umfangreiche Audits auch gerne mit den Suchoperatoren an. Gerade bei einer neuen oder großen Domain ist es sehr hilfreich, sich da über die Suche mal einen ersten Überblick zu verschaffen, was denn alles im Index ist. Erfahrungsgemäß findet man da auch immer die ein oder andere Überraschung.

Andreas Schalay
Andreas Schalay
Consultant
Endlich kann man alle Inhalte in die Suchmaschine* direkt einkippen!

*Leider nur bei Bing. Bing hat jetzt zwei Indexing-APIs:

  1. Die URL-Submission API: Diese gibt es schon seit Januar 2019 und ermöglicht URLs an Bingbot zu melden. Bingbot kann diese dann crawlen und Aktualisierungen oder neue Inhalte indexieren. Die API funktioniert damit ähnlich wie eine gute XML-Sitemap.
  2. Jetzt neu ist die Content Submission API: Hierbei schickst Du Bing nicht eine URL, die der Bingbot crawlen soll, sondern direkt die Antwort, die der Bingbot bei einer Anfrage bekäme (inklusive HTTP-Header als base64 encoded string). Damit muss der Bingbot die URL in der Theorie nicht mehr aufrufen, um den Inhalt zu indexieren. Damit sparen Bing und Dein Server Zeit und Ressourcen. Um an der Beta teilzunehmen gibt es ein Formular mit dem Du Dich registrieren kannst.

Die SEO-Nerds unter Euch werden sagen: „aber Google hat doch auch ne Indexing-API!“ Das ist richtig, aber bei Google ist die Indexing-API nur für JobPostings und BroadcastEvents freigegeben und Du kannst nicht die Inhalte der Ziel-URL übermitteln, sondern Google „nur“ auf neue Inhalte hinweisen.

Johan von Hülsen
Johan von Hülsen
Geschäftsführender Gesellschafter
Wir reichen uns die Hand für ein neues Emoji

Wenn Du schon immer wissen wolltest, wie das mit diesen Emojis eigentlich funktioniert, dann wirst Du Dich über diesen Artikel freuen. Darin wird der Prozess und der Hintergrund zur Realisierung des Handshake-Emojis in unterschiedlichen Hauttönen und die Komplexität dahinter einsteigerfreundlich erklärt. Emojis sind eines der Themen, die irgendwie so halb funktionieren. An den falschen Stellen nicht funktionieren und Missverständnisse provozieren. Da dieser Artikel Einblick gibt: Lese-Empfehlung für den Feierabend!

Kleiner Tooltipp: Eine History für das SERP-Layout

Sistrix hat ein kleines neues Feature. Eine SERP-History des Suchergebnis-Aufbaus. Inklusive der Größenangaben und CTR-Schätzung der einzelnen Treffer. Dieses Feature ist extrem hilfreich, um Veränderungen der CTR auf die Schliche zu kommen: https://de.sistrix.com/kw/corona/serp-layout/15.02.2021

 
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