Wirklich wahres Wingmen SEO Wissen für wache Webmarketer #64
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Johan von Hülsen
Johan von Hülsen
Geschäftsführender Gesellschafter
👩‍🏫 Manche Schüler sind so schlau, sie können Dich was lehren.

Sehnsüchtig warten wir auf die Rückkehr der beurlaubten Wingmenschen. Aber es ist kein stilles Abwarten, sondern ein engagiertes.

Auch diese Woche gibt es wieder spannenden Input:

  • Hannah wirft einen Blick auf Trends
  • Nils grübelt über die Weltherrschaft (mit Googles MUM)
  • Andreas Röne protokolliert die Änderungen von http/3
  • Andreas Schalay vergrößert die Bildervorschau
  • Und hast Du alles gelesen bekommst Du von mir das Angebot einer Einsteiger-SEO-Grundlagenschulung (mit einem Haken für unsere Trainees 😈) für Dich oder eine Kollegin oder Kollegen von Dir.

Vorab aber noch zwei kurze Ankündigungen: 1. Vladimir hat unser Team wieder verlassen. Wir mussten feststellen, dass es nicht so gefunkt hat, wie beide Seiten das gehofft hatten. 2. Heute 19.00 Uhr ist SEO-Meetup-HH-Zeit. Heute möchten Anita und Flo mit Euch ein wenig tiefer in Googles Funktionsweise eintauchen. Dafür haben sie sich einen Gast eingeladen. Ich jedenfalls freu mich auf die Diskussion.

Und ein kleiner Hinweis: Laut Google Trends steigt seit gestern morgen 06.00 Uhr das Suchvolumen nach „Briefwahl beantragen“. In der entsprechenden SERP könnt Ihr die Integration der Kooperation von Bundeswahlleiter und Google beobachten. Bei vielen anderen Queries funktioniert das nicht soooo gut.

Jetzt aber rein ins SEO!

Was wir gelesen haben
Hannah Rohde
Hannah Rohde
Trainee
Happy Birthday Google Trends

Wir bei Wingmen feiern gerne - wer schon einmal in unserem Büro war, kennt sicherlich unsere Bar. Diese Woche stoßen wir (virtuell) auf Google Trends an - eine oft unterschätzte Seite. Google hat Tipps für eine noch bessere Nutzung der Suche​​ für dich. Die wichtigsten habe ich Dir einmal zusammengefasst:

  1. Daten nach Datum - Du kannst Daten rückwirkend bis 2004 nachschauen vergleichen. Deutlich zu sehen, wie Heimarbeit seit 2004 verliert und Home Office gewinnt. Fun Fact: Die Begriffe "remote work" und "work from home" sind in Deutschland in Google Trends kaum messbar. Aber schau Dir die Begriffe mal in den USA an.

Google Trends für Home Office und Heimarbeit im Vergleich. Seit 2009 haben Suchen mit Home Office die Heimarbeit überholt

  1. Thema statt Keyword - Versuche am Besten immer nach Themen zu Suchen statt nach einzelnen Begriffen, so sind dann Rechtschreibfehler, Schreibvarianten und Abkürzungen beispielsweise mit abgedeckt. Aber Achtung: Google warnt davor Themen und Begriffe in einen Topf zu werfen. Das muss also immer doppelt geprüft werden.

  1. Normalisierung der Daten - Google ermittelt die relative Nachfrage zu einer Suche, dadurch lassen sich auch regionale Unterschiede in der Suche wirklich erkennen und unterscheiden.

  2. Suchtrend des Tages - der Suchtrend des Tages ist nach Region einstellbar. Ein weiteres tolles Feature - Du kannst dir für die Trends auch eine Mail-Benachrichtigung einstellen. Ich erhalte beispielsweise täglich eine Übersicht der meistgesuchten Dinge in Deutschland. Einfach oben auf den Briefumschlag klicken und so einstellen, wie es für Dich Sinn ergibt.

  1. Für Alle, die im News-Business sind, ist die Echtzeitsuche spannend - hier siehst Du, was gerade gesucht wird, ob ein Trend aufkommt oder schon am abflachen ist. 

  2. Du kannst bei den Vergleichen bis zu 5 unterschiedliche Regionen zum Vergleich auswählen - spannend! Hierfür passt Du über die drei kleinen Punkte einfach den Filter an für Deinen Suchbegriff. Wir sehen: in Berlin wird viel mehr nach SEO gesucht, als in Hamburg, na ein Glück arbeiten wir auch remote und müssen da nicht immer hinfahren um zu Helfen ;)

Tipps für Trends

Zu guter Letzt möchte ich Dir noch ein paar nützliche Tipps zur Eingabe deiner Suche in Trends mitgeben:

  • Gibst du zwei Begriffe ein, werden Ergebnisse in beliebiger Reihenfolge und Zusammensetzung der beiden Begriffe berücksichtigt, nicht aber andere Schreibweisen oder Synonyme etc. "Home Office" ist also das Gleiche, wie  "Office Home"

  • Setzt Du Deine zwei Begriffe in Anführungszeichen, wird die exakte Suchwortgruppe ausgewertet, in genau der Reihenfolge. Beispiel

Google Trends im Vergleich für Kekse essen, "Kekse Essen" und essen Kekse

So können wir beispielsweise sehen, welche Mannschaft ein Heimspiel hatte:

Google Trends im Vergleich für HSV Pauli, "HSV Pauli", Pauli HSV, "Pauli HSV"

In „Everybody Lies" beschreibt Seth Stephens-Davidowitz übrigens, dass er bei amerikanischen Präsidentschaftswahlkämpfen festgestellt hat, dass die Nennung von "Clinton vs Trump" in Wahlbezirken häufiger war, in denen Hillary am Ende besser abgeschnitten hat. Bei "Trump vs. Clinton" war es umgekehrt. Die Reihenfolge des Queries macht also durchaus einen Unterschied.

  • Ein Plus zwischen zwei Begriffen ergibt Ergebnisse, die den einen oder den anderen Begriff enthalten "tesla +elektroauto" ist etwas anderes als "tesla elektroauto". Das kannst Du auch hervorragend nutzen, um unterschiedliche Schreibweisen zusammenzufassen.

  • Ein Minus zwischen zwei Begriffen analysiert die Anfragen, die den ersten Begriff aber nicht den zweiten enthalten. "tesla -elektroauto" zeigt alle Queries von Tesla ohne Elektroauto (Achtung: Das Leerzeichen ist wichtig).

Eine Liste mit 5 wichtigen Hinweisen zu Google Trends hat Tom Alby erstellt.

Nutzt Du Google Trends bereits für Deine Analysen oder nicht? Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie sich Suchtrends entwickeln, welche lokalen oder saisonalen Unterschiede es in der Suche gibt und welche unterschiedlichen Themen gerade weltweit das Interesse wecken.

Bei den saisonalen Unterschieden ist es wichtig, darauf zu achten, welche SEO-Maßnahmen wann Sinn ergeben. Jetzt ist beispielsweise ein guter Zeitpunkt um Seiten zu optimieren, dessen Keywords im Frühjahr relevant werden - falls Du das also noch nicht geplant hast, dann jetzt ;)

Nils Warnick
Nils Warnick
Consultant
BERT, aber 1000 Mal mächtiger

Mit diesen Worten beschreibt Google seine auf der Google I/O vorgestellte Technologie MUM, kurz für Multitask Unified Model. Während Google selbst den Vergleich zu BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers) zur Veranschaulichung des eigenen Potentials nutzt, ist MUM nicht nur ein verbessertes BERT-Modell. In einem Gespräch mit SearchEngineLand hat Pandu Nayak über die Pläne und Möglichkeiten von MUM gesprochen.

Was unterscheidet MUM von BERT?

Die Unterschiede beginnen bereits am Fundament. So verwendet MUM eine grundlegend andere Architektur, die Google Text-To-Text Transfer Transformer (T5) nennt. Für dieses Modell wurde wiederum ein eigenes Datenset für das Training entwickelt, der Colossal Clean Crawled Corpus (C4). Beachtenswert ist, dass es sich dabei nicht um ein ungefiltertes Datenset handelt.

Mit T5 kann Google verschiedene NLP-Aufgaben (Natural Language Processing) lösen, bei dem In- und Output immer Text Strings sind, wogegen BERT hier deutlichen Einschränkungen unterliegt. Was T5 schon alles gelernt hat? In diesem Quiz kannst Du gegen es antreten.

Durch diese grundverschiedenen Startvoraussetzungen ist MUM um einiges mächtiger als BERT:

  • Ermöglicht paralleles Training in 75 Sprachen. Dadurch können Learnings von Sprachen mit mehr Content übertragen werden auf Sprachen mit weniger Content.
  • Learnings können nicht nur aus Text, sondern auch aus Bildern/Videos gewonnen werden
  • Anwendungsmöglichkeiten weit jenseits Relevanzbestimmung in der Suche vielseitigere Anwendbarkeit

Wohin geht es mit MUM?

Langfristig verspricht sich Google ein wesentlich verbessertes Verständnis von Sprache, beziehungsweise allen Sprachen. Einen ersten Geschmack von Ergebnissen unter der Hinzunahme von MUM liefert Google bei den COVID-19-Impfstoffen. Hier soll MUM in wenigen Sekunden 800 unterschiedliche Bezeichnungen in 50 Sprachen identifiziert haben.

Das bessere Verständnis von Sprache sollte insbesondere zu besseren Ergebnissen bei Longtail Queries führen. Laut Pandu Nayak soll es in Zukunft außerdem möglich sein, zum Beispiel ein Bild in der Suche hochzuladen und Anfragen zu diesem Bild zu formulieren. Eine Timeline dafür konnte er natürlich nicht verraten.

Im Gespräch wurde aber oft betont, dass MUM keine Entwicklung speziell für die Suche ist, sondern eine “Plattform”, die intern an unterschiedlichsten Stellen genutzt werden soll und an einigen bereits (wenn auch experimentell) genutzt wird. Intern scheint man voll hinter dieser Technologie zu stehen.

Das drückt sich auch darin aus, dass Nayak etwaige Kritikpunkte an der Entwicklung bereits im Vorfeld abzuschwächen versucht, so zum Beispiel Umweltsorgen hinsichtlich der Emissionen großer neuronaler Netze oder antrainierte Voreingenommenheiten. Am spannendsten ist aber sicherlich die Bemerkung, dass MUM selbst keine Fragen beantworten soll. Damit wird die Befürchtung aufgegriffen, dass Google bestimmte Inhalte wie zum Beispiel die eigenen bevorzugen könnte.

Und was machen wir jetzt?

Genau dasselbe, wie jeden Abend. Wir versuchen, die Weltherrschaft... - Moment. Nicht ganz. Aber unsere Reaktion fällt ähnlich zu anderen Entwicklungen in der Welt des SEO aus. Wir sollten uns die Fragen stellen:

Welche Auswirkung könnte diese Entwicklung auf das Suchverhalten der Nutzer haben? Gibt es darauf eine geeignete Reaktion? Welche neuen Möglichkeiten bieten sich uns?

Sollten die beschriebenen Möglichkeiten real werden, werden Suchanfragen mit der Möglichkeit Text und ein Medium wie Video oder Bild zu verbinden eine völlig neue Dimension gewinnen. Abgesehen von der Auswertungsfrage (Behrend kann schon mal GSC-Rants vorbereiten) wird der Longtail vermutlich noch diverser werden.

Schon jetzt besteht ein signifikanter Teil der täglichen Queries an Google aus Anfragen, die die Suchmaschine zum ersten Mal in dieser Form bekommt. Das wird sich durch die Möglichkeiten von MUM in der Suche voraussichtlich noch verstärken, der Longtail wird unübersichtlicher.

Umso wichtiger wird es sein, bei der Erstellung von Content die Nutzerintention und einen Schritt weiter die Problemsituation des Nutzers zu bedenken. Hochwertiger Content, insbesondere in Gestalt von Bildern und Videos, unterfüttert mit hilfreichen Umgebungsdaten, könnten einen noch größeren Stellenwert einnehmen.

Abgesehen von der Suche selbst wurde stark betont, dass MUM von unterschiedlichsten Teams intern bei Google genutzt werden soll. Es könnte also sein, dass sich in ganz anderen Bereichen bemerkenswerte Fortschritte einstellen. Womöglich führt das verbesserte Sprachverständnis zu einer effektiveren Spam-Erkennung, insbesondere in Sprachen wo das bisher schwer war.

Um die Entwicklungen einschätzen zu können, bleiben wir jedenfalls bei MUM am Ball. Es verspricht spannend zu bleiben.

Andreas Röne
Andreas Röne
Consultant
Neues Protokoll, alte Probleme und Datenpakete anders verpackt

Hast Du Dich auch schon manchmal gefragt, wie eine Website eigentlich zu Dir kommt? Ganz einfach gesagt gibt es dazu das passende Protokoll, eine Art Sprache die Webserver und Browser gemeinsam sprechen um Daten auszutauschen. Das so genannte HTTP- oder HTTPs- Protokoll. Dieses Protokoll hat im Jahr 1996 das Licht der Welt erblickt und wurde seit dem immer ein wenig weiter entwickelt.

Nachdem uns das HTTP-Protokoll jetzt schon mehr als 25 Jahre gute Dienste geleistet hat wurde es im Mai 2015 offiziell das erste mal in größerem Umfang mit neuen Funktionen versehen. HTTP/2 war geboren und wurde durch das SEO-Dorf getrieben. Was wurde uns nicht alles versprochen: Schnellere Verbindungen, weniger SSL- Handshakes und vieles mehr.

Es hat ganz schön lange gedauert, bis Provider überhaupt das neue Protokoll unterstützten. Ausgenommen waren hier natürlich die Webseitenbetreiber, die sich mit ihrer IT selber vollständig um ihre Webserver kümmerten und so das Protokoll installieren konnten. Tatsache ist, dass mit Stand August 2021 immer noch weniger als 50% der Webseiten überhaupt die neue Version (HTTP/2) unterstützen und somit mit der Version HTTP/1.1 aus dem Jahr 1999 arbeiten. [https://w3techs.com/technologies/details/ce-http2]

Ausblick

Und nun steht schon das neuste Protokoll HTTP/3 vor der Tür. Schneller, besser und hübscher soll es sein, doch ist es wirklich so? Und wie bekommen wir als Webseitenbetreiber HTTP/3 nun auf unseren Server?

Dazu muß ich als erstes vorwegnehmen, dass sich HTTP/3 noch mit Version 34 vom 06. August in der Entwicklung befindet. Solange es hier kein „Final-Draft" gibt, kann sich noch einiges daran ändern. Diese Änderungen müssen dann natürlich auch noch den Weg in die Browser und unsere Server-Software finden. Ab diesem Zeitpunkt darfst Du dann gerne Deinen Provider oder Deine IT-Abteilung nerven und fragen zu wann man Dir das neue Protokoll bereitstellen kann.

5 schnelle Fakten über HTTP/3

  • Verbindungen über HTTP/3 sind pauschal verschlüsselt

  • Der Verbindungsaufbau ist schneller

  • HTTP/3 kann in einigen Anwendungsfällen (beispielsweise bei der Bereitstellung von großen Downloads) langsamer sein

  • Der Wechsel auf das UDP- Protokoll hat zwei Gründe: Als Erstes wollte man HTTP/3 von dem TCP-Protokoll lösen. In diesem müssen alle Verbindungen eine dauerhafte Verbindung zwischen Server und Client aufbauen. Dies zieht wiederum ein extrem hohen Zeitaufwand zum handeln der eigentlichen Verbindung mit sich.

  • HTTP/3 wurde auf einem schon bestehenden Protokoll, dem UDP-Protokoll entwickelt. Dies hat zwei Gründe: Der Erste Grund ist der, dass HTTP und HTTPS bis jetzt immer auf dem TCP- Protokoll basierten und jede Verbindung eine so gennnate "Stateful-Verbindung" ist; die Verbindung zwischen Client und Server besteht daher dauerhaft und der Empfang jedes einzelnen Datenpaketes muss vom Client bestätigt werden. Dies führt zu längeren Kommunikationszeiten und verlangsamt insgesammt den Versand von Daten gegenüber dem UDP- Protokoll. Der zweite Grund ist die Wahl eines schon bekannten Protokolls damit Netzwerkkomponenten wie Firewalls und/oder Switches nicht erst mit teuren Updates HTTP/3 "lernen" müssen und die neue Version somit schnell genutzt werden kann.

  • Wenn wir eine Webseite aufrufen werden mit jedem Aufruf einige Dateien abgerufen damit diese Webseite dargestellt werden kann. Hierzu zählen Dateien wie Grafiken, CSS (Cascading Style Sheets) & Javascripts. In Version 1.1 benötigt HTTP für jede Datei eine separate Datenverbindung über TCP. Hier hat HTTP/2 schon versucht eine Optimierung zu erreichen. Dies geschieht damit, dass HTTP/2 alle benötigten Dateien in einen datenstrom als eine große Datei verpackt und verschickt. Dies hat jedoch den großen Nachteil, dass HTTP/2 nicht wissen kann, wo eine bestimmte Datei anfängt oder aufhört. Geht hier nun ein Datenpaket verloren, weiss HTTP/2 nicht welche Datei neu versendet werden muss und muss den gesamten Datenstrom erneut senden. HTTP/3 behebt nun genau diesen Mißstand. Es weiß wo eine einzelnen Datei anfäng, wo sie aufhört und kann im Fall von Paketverlusten die Dateien erneut senden, bei denen es zu diesen Verlusten gekommen ist. 

Welche Browser unterstützen HTTP/3 schon?

  • Chrome ab Version 79 (April 2020)

  • Firefox ab Version 72.0.1 (April 2021)

  • Safari ab Preview 104 (seit April 2020) (muss jedoch manuell aktiviert werden)

  • Microsofts Edge: bis jetzt gar nicht

Für welche Webserver ist HTTP/3 schon verfügbar?

Apache hat aktuell noch nicht mit der Entwicklung eines passenden Moduls begonnen. Die Entwickler des Webservers NGINX arbeiten mit Hochdruck an einer stabilen Version, Administratoren können sich für diesen Webserver bereits Beta-Versionen des Moduls herunterladen und auch Cloudflare bietet hier eine angepasste Version für Tüftler an.

Gibt es schon Anbieter die HTTP/3 heute schon produktiv nutzen?

Ja diese Anbieter gibt es natürlich. Allen voran kann man hier Google mit seinen Diensten auf google.de, google.com und seinem Kartendienst „Google Maps" nennen, die die komplette Kommunikation zwischen ihrem Browser Chrome und den Google Maps-Servern bereits vollständig auf HTTP/3 umgestellt haben. Daneben unterstützt der CDN-Anbieter (Content Delivery Network) Cloudflare bereits das neue Protokoll und bietet Dir damit die Möglichkeit Teile Deiner Website schon jetzt mit dem neuen Protokoll anzubieten.

Blick auf die Netzwerk-Tools in den Entwicklertools in Chrome. Hier sehen wir, dass sämtliche Daten bereits über HTTP/3 geladen werden.

Es wird also spannend wie sich HTTP/3 durchsetzen wird, ob sich das neue Protokoll für jeden Anwendungsfall eignet oder welche Überraschungen es für Systemadministratoren mitbringen wird.

Andreas Schalay
Andreas Schalay
Consultant
Große Bilder generieren mehr Traffic in Google Discover

"Vielen Dank Captain Obvious!", willst Du wahrscheinlich sagen. Schon richtig. In Search Central von Google wurde ein Case veröffentlicht, mit dem Ergebnis, dass ein brasilianisches Magazin durch die Implementierung von <meta name="robots" content="max-image-preview:large" /> die Klickrate in Google Discover um 30% steigern konnte. Dadurch hat das Magazin in sechs Monaten 332% mehr Klicks erzeugt. Mit diesem Vergleich wird das deutlich:

Quelle: https://developers.google.com/search/case-studies/large-images-case-study

Das ist zwar schön und gut, aber ich glaube nicht, dass es Wingen-Newsletter-AbonnentInnen gibt, die "max-image-preview:large" noch nicht implementiert haben.

Mich hat diese Studie eher auf die Idee gebracht, dass man auf der eigenen Seite prüfen sollte, ob die wichtigsten Landingpages mit optimalen Bildern verlinkt sind. Willst Du mehr Nutzer aus Deinem Magazin oder Blog auf eine Conversion-Landingpage bringen? Teste mal Verlinkungen mit größeren Bildern. Diese Empfehlung passt mehr für Produkte oder Dienstleistungen, die sich gut visuell darstellen lassen. Aber immerhin.

Und natürlich gilt: Entscheidend ist, was auf dem Bild zu sehen ist. Ein langweiliges Bild wird auch als größeres Bild nur einen geringeren CTR-Boost verursachen.

Johan von Hülsen
Johan von Hülsen
Geschäftsführender Gesellschafter
Trainee-Zwischenprüfung!

Caro, Hannah und Nora sind jetzt seit einem halben Jahr Trainees bei uns und haben sich mächtig ins Zeug gelegt.

Jetzt suchen wir 3 Personen, die ihnen beim Ablegen ihrer Zwischenprüfung unterstützen. Wenn Du Einsteiger im SEO bist oder eine Kollegin oder einen Kollegen hast, die weniger als 1 Jahr im SEO tätig ist, dann antworte schnell. Die ersten 3 Personen erhalten eine kostenlose SEO-Grundlagenschulung!

Der Plan: 5 Einsteiger treffen sich einmal die Woche zu einer SEO-Session. Diese Session wird von einer unserer Trainees vorbereitet. Der Vortrag dauert etwa 1 Stunde, danach gibt es noch eine halbe Stunde Diskussion (auch über die aktuellen SEO-Probleme der Teilnehmerinnen und Teilnehmer).

Die Themen:

  • Wie Google funktioniert
  • Wonach Menschen suchen
  • Gute Inhalte / Templates
  • Crawling und Indexierung
  • Google Search Console
  • Vertikale Indizes und strukturierte Daten
  • Interne Verlinkung und Backlinks
  • Quality Rater Guidelines
  • Weitere Fortbildungen, Vertiefungsmöglichkeiten und hilfreiche Tools und Prozesse
  • Wrap Up / Feedback

Die Sessions werden gemeinsam mit mir vorbereitet und durchgeführt.

Was haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon? Naja, eine Grundlagenschulung von 3 richtig schlauen Trainees durchgeführt in kleinen, verdaulichen Häppchen. Warum machen wir das? Hannah, Nora und Caro haben sich im letzten halben Jahr voll ins Zeug gelegt. Ihre Artikel hier im Newsletter sind von vielen von Euch zurecht gelobt worden. Auch in der Analyse von Seiten schlagen die drei sich toll. Aaaaber: Wir wollen, dass sie einmal ihren Stand zusammenfassen und zeigen, wie großartig sie die gelernten Inhalte aufbereiten und vortragen können.

Also: Kannst Du Nora, Caro und Hannah helfen? Kennst Du Jemanden mit wenig SEO-Erfahrung aber großer Wissbegier, der oder die sich als Auditorium für unser Dreigestirn zur Verfügung stellen würde?

Ich freu mich auf Deine Mail: johan.huelsen@wngmn.de

 
Fragen? Immer gerne fragen!
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Schreib uns gern jederzeit
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Bis bald,
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