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Florian Stelzner

Florian Stelzner,
Geschäftsführender Gesellschafter der Wingmen

Same same, but different…

SEO wird komplexer. Ja, mag sein, aber die Grundzutaten sind im Prinzip seit Jahren unverändert. So trivial es klingen mag, wer Technik, Content und User in Einklang bringt hat so gut wie gewonnen.


Es ist auch in Ordnung dabei auf vermeintliche Fertigbausteine zurĂĽckzugreifen. Sei es bei der Verwendung eines weit verbreiteten CMS oder Shopsystems, durch Outsourcing von technischer Infrastruktur, dem Zukauf von Content, etc. Nur muss das Ganze eben sauber zusammengefĂĽgt werden und genau da entstehen oft die Probleme.


In dieser Ausgabe haben wir ein paar Artikel kuratiert, die aufzeigen, dass es auch bei den großen Suchmaschinen mal haken kann, Fertigsysteme durchaus lohnend sein können und der Erfolg irgendwo zwischen Grundlagen, Know How und ein bisschen Mogelei zu finden ist. 


Viel SpaĂź beim Lesen!

Eure Wingmen

 

Zauberei! Update ohne Update möglich.

Wer bei einem Google Core-Update die Rankings verloren hat, muss nicht bis zum nächsten Core-Update warten. Google aktualisiert regelmäßig die Daten. Dementsprechend kann eine Seite, an der kontinuierlich weitergearbeitet wird, die Rankings auch vor dem nächsten Google Update zurückgewinnen. Bestätigt hat das John Mueller im Webmaster Hangout vom 04.09.2020.

Dass man bei den Formulierungen der Googler immer wieder aufpassen muss, zeigt nicht zuletzt dieser Tweet von John Mueller, der das im letzten Newsletter totgesagte Speakable Markup noch einmal klarstellt.


Andreas Schalay

Andreas Schalay,
Consultant

 
 

Shopify - das Shopsystem ohne Limits?

Shopify wächst rasant und ist schon lange nicht mehr nur für kleine Shops eine sehr gute Wahl – auch große Brands wie MVMT, Gymshark oder auch alteingesessene Player wie Lindt oder Fielmann setzen auf Shopify und nutzen das App- und Plugin-Ökosystem rund um den SaaS-Anbieter, in der Regel mit erheblichen Geschwindigkeitsvorteilen in der Entwicklung. Auch im PageSpeed sieht es bei den SaaS-Anbietern alles andere als langsam aus, wie jüngst eine Analyse von Sistrix belegte.


Shopify ist kein limitierter Baukasten-Shop, sondern zumindest in der “Plus”-Version eine mächtige Infrastruktur, mit der sich praktisch alle etablierten eCommerce Muster umsetzen lassen.


Aber auch im besten System sind die Standardeinstellungen nicht für jeden die beste Wahl, vor allem im Bezug auf SEO. Welche Anpassungen man bei Shopify vornehmen sollte, erklären die Kollegen von ContentKing in ihrem neuen Artikel.

 
 

Entity Carousel Capturing

Zugegeben: Entity Carousels sieht man hierzulande nicht allzu oft. Da ist das Format anderswo weiter verbreitet. Aber wenn es eines gibt und man hat einen der Plätze ergattert, dann will man den nicht wieder hergeben.

Anita Böhm

Anita Böhm,
Consultant

 

Genau das ist einem Kunden von Wordlift aber passiert.


Die Folgen waren diesem Artikel nach offenbar deutlich spürbar und wirtschaftlich relevant. Was kann man tun?


Schritt 1: Überprüfen, ob es die Entität im Google Knowledge Graph gibt. Entweder via API oder Web App. Daraus ergeben sich dann weitere Schritte.


Im Fall von Wordlift stellte sich heraus, dass es mehrere Entitäten im Knowledge Graph und Accounts in Google My Business gab. Das einmal aufräumen und glatt zu ziehen hat das Problem gelöst. Natürlich eine spezifische Lösung für einen spezifischen Fall - aber gespickt mit vielen Ideen und Anhaltspunkten, wenn man selbst auf der Jagd nach einen Entity Carousel Spot ist!

 
Nils Warnick

Nils Warnick,
Consultant

Mogeln beim Artikel-Datum? Was Google dazu sagt…

Im News-Bereich versuchen manche Seiten-Betreiber durch das nachträgliche Ändern des Veröffentlichungsdatums einen Vorteil für ihre Artikel zu erlangen. John Mueller sagte dazu im Google Hangout vom 4. September:


"Wir sehen das von Zeit zu Zeit, und manchmal hat es positive Effekte auf eine Website. Wir eskalieren das dann an das Team, damit sie einen Blick darauf werfen können."


Dazu sei gesagt, dass Google natürlich versucht, die ursprüngliche Veröffentlichung eines Artikels zu erfassen. Gelingt das, dann würde auch eine solche Manipulation des Datums der Veröffentlichung nichts bringen, so Müller. 


In Fällen wie diesen zeigt sich einmal mehr, in was für einem extremen Spannungsfeld sich Google befindet. Auf der einen Seite wird man oft überrascht, wie intelligent die Suchmaschine sich bestimmte Sachverhalte erschließen kann. Doch dann hört man wieder so etwas wie diese Nachricht und es wird klar, dass selbst bei Google noch viele Baustellen offen sind.


Losgelöst von der theoretischen, aktuellen Machbarkeit der Täuschung würden wir den News-Anbietern raten: Ehrlich währt am längsten! Gebt offen das Veröffentlichungsdatum und gegebenenfalls das Datum des letzten Updates an. Google fand es noch nie lustig getäuscht zu werden. Das wird sich vermutlich auch nicht ändern, im Gegensatz zu Googles Fähigkeit, kleine Tricks wie diese zu erkennen.

 
 

Knackige Descriptions schreiben

Title und Snippets sind nicht trivial. Es ist zwar ein SEO-Basic-Task, aber genau deshalb bekommen Title und Description nicht immer die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.


Ein Grund, weshalb laut Portent Google 70% der Descriptions umschreibt. Damit hat Portent noch mal höhere Zahlen gefunden als ahrefs.


Unsere Wingmen-eigenen Zahlen fĂĽr den deutschen Sprachraum liegen deutlich niedriger, aber wir haben uns beispielsweise auch entschieden nicht gesetzte Descriptions von der Auswertung auszuschlieĂźen. Wenn man sich auf den Standpunkt stellt, dass auch das eine Ăśberarbeitung ist, dann kommen die Zahlen durchaus hin.


Wir unterstĂĽtzen die Schlussfolgerung von Evan:

"With the rewrite rates being lowest on short, high volume keywords, we should continue to be ambitious about which keywords we’re writing for, but we should keep mobile display lengths in mind. I’m still going to recommend writing between 150 and 160 characters for desktop-focused meta descriptions, but I’m going to add the caveat that the first 120 characters should include the kernel of the message for mobile search results."


Aber wir würden auch noch mal in der Interpretation einen Schritt weiter gehen. Einfach ein paar Häkchen in die Description zu pressen und das Muster über das gesamte Sortiment eines Online Shops auszurollen kann es nicht sein. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass im Longtail wo mehr Automatisierung greift, die Descriptions öfter ersetzt werden.


Die Nachricht ist also eigentlich: Gibst Du Dir Mühe mit Deinen Descriptions und schreibst sie so, dass sie den User ansprechen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese von Google übernommen werden.


Und wenn Du gerade schon bei den Basics wie Descriptions bist… hör auf Ian Lurie und mach doch bitte die anderen Grundlagen gleich mit sauber.

 
Johan von HĂĽlsen

Johan von HĂĽlsen,
Geschäftsführender Gesellschafter

 
 
Kriemhild Holthusen

Kriemhild Holthusen,

Consultant

Neuer Google Service Fundo fĂĽr kleine Online-Events

Eine neue Möglichkeit virtuelle Meet & Greets zu monetarisieren bietet die Plattform von Google namens Fundo. Besonders interessant wird sie für Dich, wenn Du Influencer, Youtuber, Online Coach oder Berater bist und mehr Nähe zu Deiner Zielgruppe aufbauen willst.


Diese drei unterschiedlichen Event-Formen stehen zur Wahl:

  • 1:1 Chat + Photos

  • Meet and Greets

  • Workshops

 
 

 

Fragen? Immer gerne fragen!

Wir sind fĂĽr Dich da.
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Bis bald,

Deine Wingmen

 
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