| Wirklich wahres Wingmen SEO Wissen für wache Webmarketer #289 |
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| 🎆 Neujahrs-SEO – Frisch poliert, gut gerankt, neu fokussiert |
Neues Jahr, neues Glück, neue Tabs im Browser. Die Kalender sind frisch, die Ziele gesteckt und irgendwo zwischen Motivation und Realität liegt dieser besondere Moment, in dem noch vieles möglich ist. Genau der richtige Zeitpunkt, um Dinge neu zu denken und mit klarem Blick nach vorne zu schauen.
Passend dazu starten wir 2026 mit frischem Elan und einer Themenliste, die mindestens so ambitioniert ist wie Deine Neujahrsvorsätze:
Dich erwarten in dieser Ausgabe:
- Jahresstart-Johan nimmt sich die SEO-Neujahrsvorsätze vor und trennt Wunschdenken von machbarer Strategie.
- Dynamik-Darius entrümpelt gnadenlos das Bookmarklet-Chaos.
- Beginn-Behrend blickt auf den Digital-Dschungel und zeigt, wie man klar sortiert ins neue Jahr startet.
- Navigations-Nora fegt den digitalen Flur und zeigt, wie gute Userführung Besucher:innen sicher ans Ziel bringt.
- Fokus-Flo fegt den Header frei und zeigt, wie man Favicons aufräumt.
Also: Ziele justieren, Tabs sortieren und mit frischem Fokus ins neue SEO-Jahr starten.
Deine Wingmenschen ✨
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| SEO-Neujahrsvorsätze |
Eigentlich™ bin ich nicht der Vorsatz-Typ. Wenn mir jemand von Neujahrsvorsätzen erzählt, dann klingelt bei mir immer Rainald Grebe im Kopf:
Wahre Schönheit kommt von innen, kann man jederzeit mit beginnen!
Für Vorsätze braucht es kein neues Jahr, um damit anzufangen. Im Gegenteil: Wahrscheinlich ist es sogar schlauer mit der Korrektur von Dingen, die einen stören, sofort anzufangen und das nicht auf die lange Bank zu schieben.
Trotzdem wissen wir SEOs, dass Vorsätze ein Ding sind:
Wir wissen auch, dass Menschen oft Vorsätze nicht für sich, sondern für andere formulieren. Aber das nur als Sidenote.
Was nehme ich mir also für das neue SEO-Jahr vor, obwohl ich Dinge lieber sofort angehe:
- Weniger LinkedIn konsumieren (gilt auch für alle anderen Netzwerke, aber LinkedIn ist das einzige, auf dem ich noch halbwegs aktiv bin).
- Fragwürdiges nicht unhinterfragt lassen. Zu oft sehe ich idiotische Ideen, fragwürdige Fehlschlüsse oder interessante Inkonsistenzen zwischen Screenshot und Botschaft. Das dürfen wir nicht stehen lassen. Wenn wir Dinge unkommentiert lassen, dann nehmen alle um uns herum an, dass der Post schon Recht hat. Das bringt uns aber nicht weiter. Diskurs und Fortschritt sind nur mit kritischer Nachfrage und offenem Austausch möglich. Davon wünsche ich mir dringend mehr.
- Nicht auf den Hype-Train aufsteigen, aber weiter forschen und verstehen. Der Hype-Train fährt zwar schnell und mit viel Energie, aber keiner weiß wohin. Ich glaube fest daran, dass stetige, bewusste Arbeit in kleinen Schritten mit klarer Richtung einen eher ans Ziel bringt, als schnell im Zickzack zu laufen.
- Indexierung > llms.txt: Indexiert zu bleiben ist schwer geworden. Dabei ist und bleibt Indexierung der wichtigste Treiber für SEO-Performance und auch für GEO ist Indexierung wichtiger als Ranking oder irgendwelche Spezial-Hacks. Gleichzeitig kriegt das Thema Indexierung immer weniger Liebe und Aufmerksamkeit. Das halte ich für falsch.
- Kennzahlen, Metriken, Steuerungsinstrumente bewusster einsetzen. Hier klafft eine große Lücke. Vieles, was wir messen wollen, können wir nicht messen. Anderes glauben wir nur messen zu können. Und an vielen Stellen verschwenden wir zu viel Zeit mit Messbarkeit und Messbarmachung statt mit Optimierung der eigentlichen Hebel.
- Annahmen systematisch falsifizieren. Korrelation und Kausalität sauber auseinanderhalten und schauen, ob die Argumentationsketten logisch sind, meine eigenen, aber auch die meines Gegenübers. Je hektischer alle werden, desto wichtiger wird es, Fokus zu legen. Dazu gehört auch öfter „Das weiß ich nicht“ zu sagen und dann systematisch zu erforschen, wie wir das hinbekommen.
- Technische Schulden sichtbar machen und abbauen. Ganz ehrlich: In den letzten Jahren habe ich häufiger Fünfe gerade sein lassen. Hat es einen Impact, wenn wir die Überschriftenstruktur ändern? Wird wirklich etwas besser, wenn wir den 302 zu einem 301 machen? Meist war die Antwort Nein und gleichzeitig die Implementierungskosten hoch. Das werde ich wieder weniger akzeptieren. Wenn Kleinigkeiten nicht umsetzbar sind, dann ist das ein Zeichen für Systemversagen. Und Systemversagen können wir uns nicht leisten, wenn wir in Zukunft schneller anpassungsfähig werden wollen.
- AI als Tool gezielt einsetzen. Ich nutze ChatGPT und Gemini viel. Über die API und über das Interface. 2025 habe ich eine gute Balance gefunden zwischen der Beschleunigung meiner Prozesse und der AI-Nutzung. Vor allem aber habe ich teilweise meine Ergebnisse qualitativ verbessert. Blinde Flecken sichtbar gemacht und Lücken geschlossen. Das will ich weitermachen. Denn ich glaube, wir machen uns viel zu wenig „weiter so“-Vorsätze: Hier bin ich auf einem guten Weg. Den muss ich weitergehen.
Was hast Du Dir vorgenommen?
Und noch wichtiger: Was lässt Du bewusst bleiben?
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| Schluss mit dem Bookmarklet-Chaos |
Neues Jahr, neue Vorsätze. Während die Fitnessstudios im Januar aus allen Nähten platzen, habe ich mir eine andere Baustelle vorgenommen: Ordnung im Browser schaffen.
Bookmarklets gelten ja völlig zu Recht als klassische Productivity-Tools. Ein kurzer Klick, Infos da. Super. Das Problem ist nur: Über die letzten Jahre haben sich diese kleinen Helfer bei mir massiv angesammelt. Meine Lesezeichenleiste war bisher immer vollgepflastert. Alles ist zwar schön in Ordnern sortiert, aber ehrlich gesagt habe ich irgendwann auch nichts mehr wiedergefunden. Manche Bookmarklets waren mittlerweile auch schon buggy. Und so hab ich aus Gewohnheit doch nur immer die wenigen, gleichen tatsächlich genutzt.
Besonders genervt haben mich bei den Bookmarklets folgende Dinge:
- Die ewige Sistrix-Ländersuche: Wenn ich auf einer internationalen Seite mal schnell was in Sistrix checken wollte, musste ich mich entweder durch besagte Leselisten-Ordner quälen oder bin doch auf die DE gegangen und habe dort dann erst die Länderauswahl verändert. Das ist dann auch nicht mehr effizient.
- Das GSC-Account-Roulette: Wer mehrere Google-Accounts nutzt, kennt den Schmerz. Man klickt auf ein GSC-Bookmarklet, landet aber im falschen Account, hat keinen Zugriff und darf sich neu durchklicken. Oder es liegt eine Domain- und keine URL-Property vor. Ätzend.
Also habe ich aufgeräumt. Ich habe mir alle Skripte von mir und dem Team vorgenommen. Das Ziel: Ein einziges Bookmarklet, das die wichtigsten Dinge vereint. Und dabei wollte ich wissen, was man aus so einem Stück JavaScript eigentlich alles rausholen kann.
Was technisch geht (und was nicht)
Mein Forschergeist war geweckt. Die Arbeit daran war extrem lehrreich, um die Grenzen dieser Technik zu verstehen.
Man merkt schnell: Bookmarklets laufen strikt im Kontext der geöffneten Seite. Sie sehen nur das, was der Tab ohnehin lädt. Sicherheitsmechanismen des Browsers (CORS) verhindern oft den Zugriff auf fremde Ressourcen wie eine robots.txt oder Server-Header, die dem Client nicht direkt ausgeliefert werden.
Für echtes Crawling oder tiefes Auditing sind sie daher nichts. Dafür bräuchte man eine Browser-Extension (was mir durchaus Ideen für die Zukunft gegeben hat). Aber für schnelle UI-Hilfen und Daten-Extraktionen direkt aus dem DOM sind sie perfekt.
Das Ergebnis: Das Wingmen SEO Bookmarklet
Herausgekommen ist ein Overlay, das sich über die Seite legt. Es bündelt die Funktionen, die man als SEO-Consultant wirklich braucht. Ob es durch die Fülle unübersichtlich ist oder nicht, darfst Du mir gern als Feedback zurückspielen. Eine Option, das noch zu verbessern, wäre, mit Tabs innerhalb des Bookmarklets zu arbeiten. Schreib mir an [email protected]!

Im Folgenden ein paar Highlights unseres SEO Bookmarklets:
- Sistrix & GSC Shortcuts: Im Bookmarklet kann ich das Zielland für Sistrix wählen. Und für die GSC kann ich meinen Account-Slot (/u/0/, /u/1/ etc.) voreinstellen. Die Links führen dann endlich direkt zum Ziel.
- Intelligente Onpage-Validierung: Wir zeigen Title, Description, Canonical und Meta-Robots nicht nur an, sondern validieren sie direkt. Das Tool warnt Dich sofort, wenn Tags fehlen, doppelt vorkommen oder fehlerhaft implementiert sind (z. B. Title nicht im Head oder Tippfehler bei Attributen).
- Daten zum Mitnehmen: Du kannst Dir Inhalte, häufig genutzte Wörter, die Überschriften-Struktur, alle ausgehenden Links und sogar Tabellen-Inhalte sauber auflisten lassen. Und das Beste: Wo es sinnvoll ist, kannst Du Dir diese Daten direkt als TXT oder CSV herunterladen.
- Der visuelle Röntgenblick: Per Knopfdruck markiert das Tool Elemente direkt auf der Webseite. Du siehst sofort, wo welche H-Tags liegen, welche Links auf Follow oder Nofollow stehen, wo JavaScript-Links lauern oder wo Alt-Attribute bei Bildern fehlen.
- Tech-Checks: Hreflang-Validierung (inklusive Prüfung auf Self-Reference und Return-Links), Schema.org-Erkennung und vieles mehr.
- Und ganz viele Shortcuts von Tools, die für die tägliche SEO-Arbeit nützlich sind (die Liste ist sicher geprägt durch unser Tools-Deck).
Genug der Theorie. Probier es einfach aus.
Erstelle ein neues Lesezeichen in deinem Browser (Rechtsklick in die Lesezeichenleiste → "Seite hinzufügen") und gib ihm einen Namen, zum Beispiel “Wingmen SEO”.
Und in das Feld „URL“ oder „Adresse“ kopierst du einfach diesen Code hier:

Viel Erfolg beim Aufräumen Deiner Leiste!
P.S.: Eine kleine, aber wichtige Randnotiz noch
Eine Sache ist mir noch wichtig zu betonen: Tools, die viele Infos aggregieren, bergen eine Gefahr: Man verfällt in ein "Checklisten-Denken". Man guckt nur noch auf grüne Haken statt in den Quelltext.
Bitte nutze das Bookmarklet nicht so. Sieh es als kleines Hilfsmittel für den schnellen Schulterblick, das Dir in manchen Situationen Zeit spart. Es ersetzt nicht Dein Gehirn und auch nicht den Blick in den Source Code, wenn es mal knifflig wird.
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| Have you tried turning it off and on again? |
Alle Jahre wieder, kurz nach dem Gruß vom Christuskind (und kurz vor dem Neujahrsgruß), trifft sich der Chaos Computer Club (CCC) zum Chaos Computer Congress. 2025 war das vielsagende Motto "Power Cycles".
Wie auch die letzten Jahre ist ein Großteil der Vorträge öffentlich verfügbar.
Es wurden klassische IT-Sicherheitsthemen wie die IT-Sicherheit von Haushaltsgeräten, Sicherheitslücken in PGP-verschlüsselter Kommunikation oder Bluetooth (Service-Hinweis: Prüfe am besten mal, ob es Firmware-Updates für Deine Bluetooth-Endgeräte gibt) behandelt. Außerdem ging es auch um Dauerbrennerthemen wie die Sicherheit der elektronischen Patientenakte bzw. der Telematik-Infrastruktur und eher gesellschaftlich/soziale Themen wie Informationsfreiheit (oder auch Informationsfreiheit in Österreich).
Das Zentrum für politische Schönheit hat sich sogar am Rande mit SEO beschäftigt und freut sich, dass sie mit ihrer Domain afd-verbot.de bei Google gut performen und für Suchen nach AFD-Politikern in der Hälfte der Fälle besser ranken, als die jeweiligen AFD-Domains.
Bei den konkreten Suchintentionen zu weniger bekannten Politikern ist das vermutlich keine SEO-Magie, sondern eine Frage der Nutzersignale. Einzelne Lokalpolitiker werden überwiegend dann gesucht, wenn sie (negativ) in der Presse aufgefallen sind. Und dann sind die Inhalte von afd-verbot.de für die meisten Nutzer nun mal das relevantere Ergebnis.
Es gab auch ein paar weitere Punkte, die ich interessant fand:
AI spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Die CCC-Community (also die CCCC) ist AI gegenüber eher skeptisch eingestellt (keine große Überraschung). Programmierung durch AI wird bestenfalls abfällig als “Vibe-Coding” belächelt. Viele Entwickler sehen darin keine ernsthafte Konkurrenz. Und AI-Content kommt auch nicht besser weg, z. B. wenn es um AI-generated Content in Wikipedia geht.
AI und Big-Tech im Allgemeinen sind in dieser Szene nicht sonderlich beliebt und ich denke, die meisten Besucher des CCC glauben eher an das Platzen der AI-Blase als an die Heilsversprechen von Sam Altman und Co.
Eine nicht völlig irrelevante Beobachtung, wenn man davon ausgeht, dass hier viele Menschen versammelt sind, die den notwendigen technischen Sachverstand haben, um die Fähigkeiten von AI bewerten zu können.
Außerdem gibt es verschiedene Talks, die sich mit der digitalen Souveränität und der Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Unternehmen beschäftigen.
- Cory Doctorow hat dargelegt, wie aus seiner Sicht die Zeiten günstig sind, um das EU-Urheberrecht zu überarbeiten. Sein Ziel dabei: europäischen Firmen die Möglichkeit geben, legal die Lock-In Effekte von amerikanischen Tech-Giganten auszuhebeln. Unabhängig davon, was Du inhaltlich davon hältst, empfehle ich Dir diesen handwerklich beeindruckenden Vortrag.
- Derweil versuchen andere, das Übel bei der Graswurzel zu packen. Mark-Uwe Kling ruft mit Linus Neumann zum DID (Digital Independence Day) bzw. DUT (Digitaler Unabhängigkeitstag) auf. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Nutzer zum Wechsel auf freie Alternativen zu großen Tech-Plattformen zu motivieren, also da anzugreifen, wo es weh tut, und zwar bei den Nutzerzahlen. In eine ähnliche Richtung geht die Kampagne End Of 10, die im Rahmen des Endes von Windows 10 Nutzern den Umstieg auf Linux ermöglicht.
Ich denke, keine der beiden Initiativen wird einen messbaren Effekt auf die Nutzerzahlen haben, aber sie können es durchaus schaffen, ein gewisses Grundrauschen in den öffentlichen Diskurs zu bringen, der wiederum auf politischer Ebene Effekte haben könnte (ja viel Konjunktiv, ich weiß).
Und zu guter Letzt noch etwas Handfestes:
Falls Du einen Domainwechsel vorhast oder gerade gemacht hast, möchte ich Dir einen lehrreichen Vortrag über ehemalige Bundesdomains ans Herz legen. Neben den Weiterleitungen, die SEOs sich sowieso wünschen, gibt es noch Sicherheitsaspekte, wegen denen eine alte Domain nicht einfach weggeworfen werden sollte. Bevor Du also eine alte Domain auslaufen lässt oder verkaufst, solltest Du vielleicht nochmal prüfen, ob Du diese Domain noch in irgendwelche Prozesse eingebunden hast.
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| Userführung: 3 coole Ideen für Deine Website |
Ich persönlich finde es super, wenn wichtige Filter auf Kategorieseiten direkt sichtbar sind, statt hinter einem Menü versteckt. Vorteil: Du kannst über Linktexte und Alt-Texte zusätzlichen Kontext für die interne Verlinkung liefern.
Ein gutes Beispiel liefert Babywalz bei Autositzen:

Noch etwas gelungener finde ich die Babyone-Kindersitze, weil hier zusätzlich noch Gewichtsangaben sichtbar sind. Hier fehlt allerdings ein ALT-Text für die Bilder:
Aber Filter in Form von Bildern darzustellen, ist ja eher ein alter Hut. Hier kommen 3 Ideen, die ich persönlich gelungen finde.
1. Verlinkungen / Filter-Störer innerhalb eines PLP-Listings
Produkt-Listings innerhalb von Kategorien sind häufig sehr umfangreich. Je generischer die Kategorie, desto größer die Produktauswahl. Manchmal möchte ich genau das. Erstmal ein bisschen stöbern und schauen, was mich interessiert. Meistens kann man ja auch jederzeit einen Filter setzen. Du könntest aber auch versuchen, den Kunden gezielter zu steuern. Wir hatten ja schon das Beispiel der Bilderfilter bei Babyhändlern, aber wie wäre es, wenn ein zusätzliches Filterelement weiter unten im Listing käme? Genau das hat Westwing in der Leuchten-Kategorie gemacht:

Wann ist diese Form von Filtern sinnvoll?
- Bei sehr generischen Kategorien.
- Wenn Du bestimmte Marken oder Kategorien hervorheben möchtest.
- Wenn Du weißt, dass bestimmte Produktattribute relevant sind, z.B. Schnitt oder Länge.
2. Durchklickbares Modul als Kaufberatung
Dem Onlinegeschäft fehlt es oft an Beratung. Aber auch das kannst Du durch gezielte Fragen besser abbilden. Vielleicht hast Du das sogar schon über die ChatGPT Shopping Research getestet. In Deinem Onlineshop kannst Du das ähnlich gestalten. Schön zeigen das zum Beispiel Bergfreunde oder Bergzeit bei Jacken.


Hier kann ich mich über verschiedene Fragen und Auswahlmöglichkeiten zur “richtigen Jacke für mich” navigieren. Gleichzeitig bekomme ich durch die Umsetzung mit Marco und Lena ein Gefühl von Beratung und ein bisschen mehr Guidance durch den Filter-Dschungel. Beide Umsetzungen funktionieren über JavaScript und die angesprochenen URLs sind auf noindex. Du kannst aber auch versuchen, einen solchen Kaufratgeber mit Deinen vorhandenen Filter-URLs zu bauen und so zusätzlich auf Deine interne Verlinkung einzahlen. Zusätzlich können solche Elemente die Verweildauer auf Deiner Seite erhöhen.
Wann ist diese Form sinnvoll?
- Bei beratungsintensiven Themen.
- Wenn Du Deine Kunden inspirieren möchtest.
- Wenn Deine Filterattribute kompliziert sind.
3. Cross-Kategorie-Verlinkungen
Bei H&M habe ich kürzlich eine weitere coole Idee entdeckt:

Hier wird aus der Kategorie für Umstandsmode Babykleidung verlinkt. Das ist smart, aber auch ein bisschen gemein. Natürlich schaut man als schwangere Person dann gerne nochmal nach Dingen für das Baby.
Wann ist diese Form sinnvoll?
- Wenn Kategorien thematisch zusammenhängen.
- Um zusätzliche Inspiration oder Kaufmöglichkeiten zu bieten.
- Wenn Du die Customer Journey über mehrere Bereiche hinweg begleiten willst.
Das ist (erstmal) mein letzter Newsletter. Ich widme mich 2026 einem ganz neuen Abenteuer, welches Du anhand der Beispiele in diesem Artikel vielleicht schon erahnen kannst. 😉 Bis dahin alles Gute! Ich bin gespannt, welche SEO-Maßnahmen Du 2026 umsetzt.
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| 🖕 (f|F)(avicon|uck) - Crawl mich doch am Icon, Google! |
Moin zusammen,
wir haben es getan. Ganz heimlich, still und leise. Während andere ihre Relaunch-Partys mit überteuertem Prosecco und bunten PowerPoints feiern, haben wir einfach mal die „neue“ Wingmen-Seite live geschoben.
Wer einen Blick in die Sistrix-Glaskugel wirft, sieht… da rührt sich was. Was genau wir da unter der Haube alles getrieben haben (und welche Lektionen wir dabei gelernt haben), dazu gibt es bald ein ausführliches Changelog. Versprochen. Aber erst, wenn unsere „noch heimlicheren“ Tests abgeschlossen sind.
Eigentlich läuft alles geschmeidig. Wäre da nicht Google und sein absolut hirntoter Favicon-Crawler.
Erinnerst Du Dich noch an die gute alte Zeit? Opa Stelzner erzählt von Damals™: Du hast ein 16x16 Pixel BMP genommen, die unnötigen Datei-Header, die Photoshop ungefragt reingemüllt hat, händisch im Texteditor gekillt, das Ding als favicon.ico in den Root geworfen – fertig. Es war “einfach”. Es war ehrlich.
Heute? Heute will Google eine Wissenschaft daraus machen. 48x48 Pixel (natürlich immer schön teilbar durch 48!), hochauflösende PNG-Varianten und als Kür bitte ein SVG als Vektor, damit es auch auf dem 8K-Display des Nachbarn noch knackig aussieht.
Dabei haben wir direkt mal unsere erste geile Erkenntnis des Relaunchs gesammelt. Unser Logo, das wir seit über einem Jahrzehnt durchs Netz jagen, wurde wohl mal mit einer Ur-Version von Illustrator erstellt. Beim Export-Check stellten wir fest: Das war gar kein echter Vektor. Da war einfach nur ein Image im SVG eingebettet. →THIS←
Aber glaubst Du, das korrekte SVG war die Lösung? Oder die zusätzlichen Größen-Varianten? Oder das liebevoll angelegte Webmanifest?
Blut, Schweiß und Tränen, aber vor allem Wut und Unverständnis brachten diesen Status quo in unseren Header:

Es ist zum Mäuse melken. Wir wissen ja alle, dass Googles Favicon-Crawler so schnell ist wie eine Weinbergschnecke auf Beruhigungsmitteln, aber dass sich hier seit Wochen absolut gar nichts rührt, ist schlichtweg totaler Scheiß. Da baut man Raketentechnik unter die Haube, und Google scheitert an einem 48-Pixel-Bildchen. Ähnlichen Schmerz mit Favicons hatte zuletzt Johan mit Bing.
Hast Du vielleicht den ultimativen Voodoo-Trick gefunden? Müssen wir eine Ziege opfern , Sundar Pichai mit Helis aus dem Google-HQ entführen oder unser Logo als Häkeldecke auf etsy vertreiben?
Sachdienliche Hinweise bitte an: [email protected]
In diesem Sinne… Bleib sauber (Deine Favicons müssen es ja nicht sein) und Happy New Year!
P.S.: Es ist ein super Zeitpunkt zur Anpassung Deiner Linkliebe auf wngmn.com
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Fragen? Immer gerne fragen!
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Wir sind für Dich da.
Schreib uns gern jederzeit
eine E-Mail an [email protected] oder
ruf uns einfach kurz an: +49 40 22868040
Bis bald,
Deine Wingmenschen
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Anckelmannsplatz 1, 20537 Hamburg, Germany
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