Wirklich wahres Wingmen SEO Wissen f├╝r wache Webmarketer #144
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Nils Warnick
Nils Warnick
Consultant
­čôë ­čÜĘ ­čôë ­čÜĘ AAHHHH, Hilfe 10% weniger Conversions diesen Monat

Bevor Dein Chef morgen Panik schiebt, dass im Februar der Umsatz eingebrochen ist, weis ihn vielleicht schon heute darauf hin, dass der Februar 10% k├╝rzer ist als andere Monate. Das wirkt sich nat├╝rlich auch auf manche Kostenstellen aus. Also bevor Du gesunkene Serverkosten feierst, ├╝berleg, ob ein Year-over-Year-Vergleich oder ein genereller Blick auf 28-Tage-Fenster vielleicht bessere Ergebnisse liefert.

Und auch wenn der Februar k├╝rzer ist, noch ist er nicht vorbei. Wir geben heute auch noch die letzten fehlenden 10% Februar SEO Content:

  • Jolle zieht Google vor Gericht

  • Caro sammelt Erkenntnisse aus IVW-Zahlen

  • Andreas erkl├Ąrt, warum Du Dir IPv6 vielleicht doch einmal anschauen solltest

  • Behrend hat die neusten News zur GSC

  • Nora erz├Ąhlt Dir von den Herausforderungen f├╝r Produkttests

Viel Spa├č beim lesen und komm gut in den M├Ąrz,

Deine Wingmenschen

Was wir gelesen haben
Jolle Lahr-Eigen
Jolle Lahr-Eigen
Consultant
Google vor Gericht: Sind Empfehlungsalgorithmen redaktionelle Entscheidungen?

Google und andere Internetriesen stehen gerade vor dem US-amerikanischen Verfassungsgericht, wo Section 230 des Communication Decency Acts von 1996 verhandelt wird (Gonzalez vs. Google, Twitter, Inc. vs. Taamneh).

Angeh├Ârige von Opfern von Terrorismusanschl├Ągen machen Empfehlungsalgorithmen sozialer Medien wie Youtube, Facebook oder Twitter mitverantwortlich daf├╝r, dass sich Menschen im Netz zu Terrorist:innen radikalisieren.

Section 230 hat viele Jahre lang Internetplattformen in die Situation eines Mischwesens versetzt. Einerseits genossen sie die Vorteile reiner Hostinganbieter, bei denen Nutzer:innen Inhalte posten konnten, f├╝r die die Plattformen selbst nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten.

Andererseits durften die Unternehmen durchaus Spam, Gewalt und sonstige unerw├╝nschte Inhalte nach eigenen Regeln moderieren und entfernen, ohne dass sie dadurch automatisch als Medienunternehmen mit redaktioneller Verantwortung f├╝r ihre Inhalte klassifiziert wurden.

Der gesellschaftliche Wunsch nach Verantwortung

W├Ąhrend wir Zeitungen zur Rechenschaft ziehen, auf Unterlassung verklagen und zur Gegendarstellung bringen k├Ânnen, wenn diese ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nicht nachkommen, haben wir bei obsz├Ânen Falschmeldungen und extremen Verschw├Ârungserz├Ąhlungen in sozialen Medien keine griffige Handhabe.

Obwohl Internetfirmen aus dem Eigeninteresse heraus, ein ziviles Produkt als angenehme Umgebung f├╝r Werbeeinnahmen zu bauen, schon viel Anst├Â├čiges l├Âschen, sperren und moderieren, sind die Rufe nach mehr Verantwortung gerade nach live gestreamten Terrorakten gro├č. Sch├Ąrfer eingreifen, fordern die einen. Zensur und Versto├č gegen die Meinungsfreiheit die Anderen.

Maschinelle Redaktion?

Bislang konnten sich die Plattformen darauf zur├╝ckziehen, lediglich die Infrastruktur f├╝r die Beitr├Ąge der Nutzer:innen zu stellen, selbst aber keine Inhalte zu publizieren.

Neu in der Argumentation der zwei Gerichtsverfahren, die hier vom Guardian skizziert sind, ist Folgendes: Die Algorithmen, die vorschlagen, welche Videos man sich als n├Ąchstes ansehen k├Ânnte, lassen sich nicht mehr als User Generated Content (UGC) bezeichnen. Sie sind vergleichbar mit der redaktionellen Entscheidung, welche Themen es in eine Zeitung schaffen und welche nicht.

Das leuchtet ein. Die Auswirkungen auf das ├ľkosystem Internet, wenn Section 230 gekippt w├╝rde, l├Ąsst sich allerdings kaum ├╝bersch├Ątzen. Man muss sich vor Augen f├╝hren, dass vermutlich mehr als 90 Prozent aller Inhalte im Internet Schrott, Spam und Betrug sind. Stellt man die Internetplattformen vor die Wahl, entweder gar nicht auszusieben und alles durchwinken oder aber f├╝r alles, was noch gepostet werden darf, die volle Verantwortung zu ├╝bernehmen, gibt es zwei Optionen:

  • Eine Welt mit noch mehr Mist, bei dem man selbst kaum noch zu den Perlen, die man gerne konsumieren m├Âchte, finden w├╝rde.

  • Oder eine Welt, in der ├╝bervorsichtig viel zu viel gel├Âscht w├╝rde.

"Horror-Show" vs. "Truman Show", wie der Google-Anwalt es ausdr├╝ckte. Ohne Twitter w├Ąren die Besorgnisse von Virologen nach dem Covid-19-Ausbruch vermutlich erst wesentlich sp├Ąter in die ├Âffentliche Sph├Ąre gelangt. Videos von Polizeigewalt w├╝rden es ohne soziale Medien mit Section-230-Schutz vermutlich nicht geben.

Wettbewerbshindernisse f├╝r die Kleinen

Beide Extremszenarien w├╝rden au├čerdem kleineren Plattformen das Leben schwerer machen als den gro├čen Playern. Mit ungefilterten Schrottinhalten wird es kaum m├Âglich sein, sich am Markt zu etablieren. Unsummen in ein ausreichend funktionierendes Content-Filtering zu investieren, kann sich dagegen eine aufstrebende Plattform vermutlich kaum leisten.

Der Supreme Court scheint sich der Verantwortung bewusst zu sein ÔÇô auch wenn Richterin Elena Kagan zugab:

"You know, these are not like the nine greatest experts on the internet."

Was hat das mit SEO zu tun

Nun, das Internet ist das ├ľkosystem, in dem wir alle Inhalte auf Webseiten und sozialen Medien publizieren. Algorithmen, nach denen Player wie Google "entscheiden", welche Inhalte gesehen werden und welche nicht, sind die Basis, von der wir unsere Handlungsempfehlungen ableiten.

Wie siehst Du das? Sind Algorithmen wie redaktionelle Entscheidungen? Oder gerade kein menschliches Abw├Ągen im Einzelfall? Wie k├Ânnte eine Kompromissl├Âsung aussehen, wonach wir als Gesellschaft Regeln aufstellen wollen, die eingrenzen, was online verf├╝gbar sein und priorisiert gezeigt werden sollte und was nicht?

Caro Wendt
Caro Wendt
Junior Consultant
IVW: Insights zum Verlauf der Wettbewerber

Nein, IVW steht nicht f├╝r Insights zum Verlauf der Wettbewerber. Aber das schlechte Wortspiel hat zu lange gebraucht, um es nun nicht zu benutzen. Und es vereinfacht vielleicht auch, was die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbetr├Ągern e.V. uns erm├Âglicht.

Johan hatte sich neulich für ein Projekt genauer mit den IVW-Zahlen auseinandergesetzt und für Online News Publisher verschiedene Datenansichten gebaut, um sich die Entwicklung verschiedener Publisher anzusehen. 

Was f├╝r Erkenntnisse wir daraus ziehen konnten, zeigen wir Dir heute:

In der Gesamtentwicklung mit allen Besuchen in Deutschland f├╝r alle Online Publisher ist ein spannender Verlauf zu erkennen: Die Geschehnisse in der Welt beeinflussen unseren Nachrichtenkonsum enorm.

Im Graphen sehen wir dies genau:

  • Langsame Steigerung bis Beginn 2020, dann aber explosionsartiger Anstieg mit Beginn der Pandemie

  • Ein abflachender Verlauf zum Sommer hin (Pandemie-Lage hatte sich etwas entspannt)

  • Erneuter Aufw├Ąrtstrend ├╝ber den Winter 20/21

  • Langsamer Abfall w├Ąhrend des gesamten Jahres 2021

  • Anfang 2022 gab es dann wieder einen Peak mit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges

2 Kurven im Graphen: Blauer Graph f├╝r alle Besuche im Inland, sprich Deutschland und roter Graph f├╝r die Eingrenzung auf alle mobilen Besuche. Die rote Kurve verl├Ąuft parallel unterhalb zur blauen Kurve.

Diese Ansicht hat Johan auch f├╝r verschiedene Publisher-Gruppierungen aufgesplittet:

  • Regionale Publisher

  • ├ťberregionale Publisher

  • Spezial-Publisher

  • Wetter

Es gibt vier Kurven f├╝r die 4 Gruppierungen: Regionale Publisher, ├ťberregionale Publisher, Spezial-Publisher und Wetter. Der Verlauf der Kurven wird im folgenden Abschnitt erl├Ąutert.

Was wir hier ableiten k├Ânnen:

  • Corona hat lokale und ├╝berregionale Publisher stark gepusht

  • ├ťberregionale Publisher liegen weiterhin massiv ├╝ber 2019 und haben im Schnitt 1/3 mehr Traffic als 2019. Putins Krieg hat f├╝r einen weiteren Peak bei ├╝berregionalen Publishern gesorgt.

  • Regionale Publisher haben 2021 schon gegen├╝ber 2020 verloren und 2022 nochmals.

  • Spezial-Publisher haben nur kurz von Corona profitiert. Putins Krieg schadet ihnen aber enorm

  • Wetter ist im Sommer interessanter als im Winter und unbeeinflusst vom Weltgeschehen.

Hast Du diese Entwicklungen auch so, wie die IVW-Zahlen es uns zeigen, zu sp├╝ren bekommen?

Andreas R├Âne
Andreas R├Âne
Consultant
Wie steht es eigentlich um IPv6 und Deiner Website?

Eine neue Sau, die durchs SEO-Dorf getrieben wird? Wohl eher nicht! Aber vermutlich doch eine eher nicht so angenehme Frage, wenn man bedenkt, dass im Jahr 2012 schon alle IPv4-Adressen vergeben waren und ein riesiger Aufschrei um die Welt ging. Damals musste der Umstieg auf IPv6 schnell vorangetrieben werden. Aber wie sieht es heute, 11 Jahre danach aus? Ist Deine Website native ├╝ber IPv6 erreichbar? Warum Du dies auf dem Schirm haben solltest, erkl├Ąre ich Dir in diesem Artikel.

Was ist IPv6 noch einmal?

IPv6 wurde als Internetprotokoll eingef├╝hrt, da die IPv4-Adressen zur Neige gingen. Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bits und so kann es max. 4,3 Milliarden IPv4-Adressen geben. Um dies aufzufangen, wurde unseren Routern Network Address Translation (NAT) beigebracht, womit wir nun schon Jahrzehnte arbeiten. Jedoch zeigte sich schnell, dass auch diese Technologie nicht ausreichen wird und eine gr├Â├čere Anzahl an IP-Adressen ben├Âtigt wird. Vor diesem Hintergrund und mit einer Vielzahl an Verbesserungen wurde dann das IPv6-Protokoll erarbeitet. Mit diesem sind theoretisch bis zu 340 Sextillionen (340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456) IP-Adressen m├Âglich. Jedoch m├╝ssen die Ger├Ąte selbst mit dem neuen Protokoll ausgestattet werden, was bei den teuren Anschaffungspreisen und beschr├Ąnkten Update-F├Ąhigkeiten zu einer jahrzehntelangen Aufgabe geworden ist.

Wo stehen wir in der Umsetzung?

Laut einer Erhebung von Google stehen wir weltweit zwischen ca. 38% und 43% aller von Google getesteten Ger├Ąte. Eine so geringe Zahl an Ger├Ąten, 11 Jahre nach Einf├╝hrung von IPv6, ist vermutlich auf Tunnel-Technologien wie "6in4" und "4in6" zur├╝ckzuf├╝hren.

Klicke aufs Bild und schau Dir die Livedaten an.

Diese Technologien erlauben es, Datenpakete zwischen den beiden Protokoll-Welten zu transferieren und haben so den Schmerz bzw. die Notwendigkeit einer Umstellung geringer erscheinen lassen. Und so ist ganz heimlich der Druck vom Kessel genommen worden.

In Europa steht Deutschland (66,79%) in der Umstellung hinter Frankreich (75,3%) gar nicht mal so schlecht da. Jedoch zeigt es auch, dass es noch einiges zu tun gibt, bevor wir uns endg├╝ltig von IPv4 verabschieden k├Ânnen.

Warum solltest Du jetzt pr├╝fen und IPv6 jetzt einrichten?

Es gibt zahlreiche Verbesserungen im IPv6-Protokoll. Darunter z├Ąhlen:

  • Effizienteres Routing ohne Fragmentierung von Paketen (Von Google wird hier die Latenz meist mit -10ms gemessen)

  • Eingebaute Quality of Service (QoS), die verz├Âgerungs-empfindliche Pakete unterscheidet und eine Vielzahl an weiteren Funktionen erm├Âglicht, die auf die Unterscheidung von Datenpaketen angewiesen ist (Filter, Bandbreitenbegrenzungen, besserer Umgang mit Paketverlusten)

  • NAT und damit zeitfressende Zuordnungs-Prozesse im Router geh├Âren der Vergangenheit an

  • Eingebaute Sicherheit auf Netzwerkschicht (IPsec)

  • Zustandslose Adressen-Autokonfiguration f├╝r einfachere Netzwerkverwaltung

  • Verbesserte Header-Struktur mit weniger Verarbeitungsaufwand

  • Ben├Âtigt keine Tunnel-Technologien wie "4in6" oder "6in4" (Spart mit jedem Abruf Strom und CO2)

So einfach kann es sein! Oder doch nicht?

  1. Teste, ob Deine Website nicht schon ├╝ber eine IPv6 erreichbar ist (Ist dies nicht der Fall, dann mache mit Schritt zwei weiter).

  2. Pr├╝fe, ob der Server Deiner Website mit einer IPv6-Adresse ausgestattet ist. Logge Dich dazu in das Backend Deines Providers ein oder wende Dich an Deinen Website-Administrator.

  3. Ist dem Server noch keine IPv6-Adresse zugewiesen, so wende Dich an Deinen Provider, um dies zu ├Ąndern. Bei Providern wie DigitalOcean, MS Azure oder der AWS muss dies ggf. ein Administrator aus Deinem Unternehmen oder Deiner Agentur erledigen.

  4. Nachdem der Server eine IPv6-Adresse zugewiesen bekommen hat, muss nun noch der Webserver (Aapche, NGNIX usw.) angewiesen werden, auch auf Anfragen an dieser IP-Adresse zu warten und diese anzunehmen. Auch dies wird meistens von Deinem Administrator oder Deinem Provider ├╝bernommen.

  5. Ist der Webserver konfiguriert, muss nun noch die neue IP-Adresse im DomainNameServer (DNS) hinterlegt werden. Dazu verwenden wir einen AAAA-Record f├╝r die Domain. Wir erinnern uns, ein A-Record wird f├╝r die Aufl├Âsung einer IPv4-Adresse verwendet. AAAA-Record sind f├╝r IPv6-Adressen gedacht. Achte dabei darauf, dass Du f├╝r alle A-Records der Domain auch einen AAAA-Record mit der neuen IPv6-Adresse einrichtest.

Fertig! Damit ist Dein Webserver im sogenannten Dual-Stack-Modus konfiguriert und beantwortet Anfragen via IPv4 und IPv6. Du kannst dies durch den oben aufgef├╝hrten Test erneut pr├╝fen.

Behrend von H├╝lsen
Behrend von H├╝lsen
Consultant
Permission to Bulk export granted

Die Entwickler der Google Search Console (GSC) waren mal wieder flei├čig und haben in den letzten Tagen zwei relevante Updates rausgehauen:

Users and permissions

Die User Permissions wurden angepasst. Zugegeben, das bringt Dir jetzt keine spannenden neuen Insights f├╝r Deine SEO-Aktivit├Ąten, aber es ist relevant. Es ist nun nicht nur m├Âglich, die Nutzer mit Zugriff und deren Rolle einzusehen, sondern es gibt auch eine History und eine Auflistung der Verification-Tokens, die eventuell noch rumfliegen.

Nicht wenige Properties sind aus unterschiedlichen Gr├╝nden mehrfach authentifiziert. Da gibt es bespielsweise die Accounts dieser generischen Performance Marketing Agentur, die seit Jahren nicht mehr mit Deinem Unternehmen zusammenarbeitet. Dein Vorg├Ąnger hatte vielleicht vergessen, deren Zugriff auf Eure GSC abzuklemmen. Das hast Du vielleicht bereits nachgeholt, als Du den Posten ├╝bernommen hast.┬áJetzt kannst Du in der GSC aber auch sehen, dass von denen immer noch ein GSC-Verification HTML im Root Deiner Domain vor sich hin oxidiert.

Guck Dir also die neuen Berichte ├╝ber Nutzer und Berechtigungen Deiner GSC-Properties mal an. Vielleicht gibt es da was aufzur├Ąumen. Auch wenn es ein langweiliges Thema ist.

Big Query Bulk Export

F├╝r die meisten Properties reicht das GSC-Frontend mit seinen 1.000 Zeilen nicht aus, um die Details des Performance Reports auszuspucken. Mit viel Filter-M├╝he bekommt man im Zweifel das meiste gekl├Ąrt.

Aber die GSC-API ist da schon ein Game Changer. Damit kann man z├╝gig ein komplettes Bild abfragen. Au├čer die Property ist wirklich gro├č. Dann l├Ąuft man in das Daily-data-row-limit. Das ist zwar selten ein Problem. Aber es gibt dann doch Properties, wo das einen signifikanten blinden Fleck hinterl├Ąsst...

Doch nun gibt es Abhilfe: Die Big Query Bulk data exports. Sobald das Feature f├╝r Deine Property ausgerollt ist, kannst Du Dir die Search Console Daten in ein Big Query Projekt pumpen lassen. Und dann ohne das Daily-data-row-limit. Als einzige Begrenzung bleiben die anonymized Queries...

Aber nicht nur das. Die Dokumentation f├╝r die GSC Big Query Tables zeigt einige interessante Details. Neben ein paar praktischen Dimensionen wie "isanonymizedquery", um Filtern zu erleichtern (und sparsamere Big Query Abfragen bauen zu k├Ânnen).

Und last but not least: in Deinem Big Query Projekt, bestimmst Du, wie lange Du die Daten speicherst. 16 Monate wie in der GSC, 24 Monate, um volle Year-over-Year-Vergleiche machen zu k├Ânnen, f├╝r immer und ewig oder einfach nur 3 Monate, weil Du Dich nostalgisch nach den einfacheren Zeiten der alten Search Console sehnst Budget f├╝r Big Query m├Âglichst gerin halten willst.

Denn bei all der Freude ├╝ber viele Daten solltest Du nat├╝rlich bedenken, dass die Auswertung nicht ganz trivial ist und BigQuery im Gegensatz zur GSC durchaus Geld kostet. Je nach Anwendungsfall sind Tools wie Ryte ÔÇô wir sind ├╝brigens sehr freiwillig Ryte-Partner, die ebenfalls mehr GSC-Daten bieten, eine m├Âgliche Alternative.

Wenn man die Abfragen geschickt gestaltet und Big Query Best Practices einh├Ąlt, l├Ąsst sich das Preisschild aber durchaus in einem vertretbaren Rahmen halten. Mir juckt es auf jeden Fall in den Fingern, die ersten Auswertungen zu starten.

Nora Tiedemann
Nora Tiedemann
Junior Consultant
Produkttests haben es k├╝nftig auch in Deutschland schwer ­čÄó

Nun ist es offiziell: Google rollt das Product-Review-Update jetzt auch global aus:

Google verk├╝ndet auf Twitter, dass das Product-Review-Update auch global ausgerollt wird

Au├čerdem gab es kleinere ├änderungen in der englischen Google-Dokumentation zum Product-Review-Update, wie Roger Montti von SEJ berichtete. Es sind zwar nur kleinere ├änderungen im Wording, allerdings macht Montti deutlich, dass Google das Product-Review-Update langsam als Product-Review-System etablieren m├Âchte.

Falls Du Dir nun Sorgen um die Rankings Deiner Produkttests machst, helfen Dir die Tipps zum Product-Review-Update aus meinem Newsletter-Artikel aus Dezember 2020 bestimmt weiter.

Au├čerdem solltest Du unbedingt nochmal in den Best-Practice-Guide zum Erstellen von hochwertigen Rezensionen von Google schauen.

Johannes Beus hat in seinem Sistrix-Artikel auch schon einige spannende Auswirkungen auf deutsche Domains mit Produktvergleichen entdeckt und erste Sichtbarkeitsverluste identifiziert. Ich werde auf jeden Fall die n├Ąchsten Wochen ├Âfter mal einen Blick in die Movers und Shakers werfen, um zu schauen, was sich da so tut. ÔśĽ

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