Wirklich wahres Wingmen SEO Wissen f├╝r wache Webmarketer #84
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Johan von H├╝lsen
Johan von H├╝lsen
Gesch├Ąftsf├╝hrender Gesellschafter

ÔÇ×Iacta alea est." hat C├Ąsar ausgerufen als er den Rubikon ├╝berquerte. Die Wikipedia sagt, dass er damit sagen wollte, dass die Entscheidung gefallen, der Ausgang aber ungewiss sei. Das gilt auch f├╝r 2022. Auch wenn wir die Entscheidung nicht selbst getroffen haben, sondern uns nur in Ermangelung einer Zeitmaschine dem Fluss der Zeit hingeben m├╝ssen.

Die Unterscheidung, ob es einen Unterschied macht, ob die W├╝rfel nur geworfen, oder schon gefallen sind ├╝berlassen wir anderen.

Wir versprechen Dir aber aber: Auch dieses Jahr werden wir Dich mit ganz unterschiedlichen Artikeln auf dem Laufenden halten, damit Du (m├Âglichst unabh├Ąngig vom Fall der W├╝rfel) die richtigen Entscheidungen treffen kannst.

Heute erf├Ąhrst Du:

  • Von Anita mehr ├╝ber weniger linke Verlinkungen

  • Welche Gedanken Nils sich zu den Nachrichten-Tests in der GSC gemacht hat

  • Wie Nora in der Pinterest Glaskugel die Zukunft sieht

  • Von Hannah wie eine attraktive Website-Architektur aussieht

  • Und von mir wie wir damit umgehen, dass Justus das neue Jahr in anderen Gew├Ąssern fischt

Viel Spa├č beim Lesen
Deine Wingmen

Was wir gelesen haben
Anita B├Âhm
Anita B├Âhm
Consultant
Links & Linktexte aus Design-Sicht

Der Behauptung, dass SEO und Design sich nicht (immer) vertragen und sich mitunter sogar aufgrund widerspr├╝chlicher Visionen das Leben schwer machen, begegnet man zum Gl├╝ck immer seltener. Denn tats├Ąchlich ist es so, dass beide Parteien - im Rahmen der technisch zur Verf├╝gung stehenden M├Âglichkeiten - eine tolle Website kreieren wollen. Prim├Ąr f├╝r Menschen und somit indirekt auch f├╝r Maschinen.

Daher freut sich das SEO-Herz, wenn ein Designer im Smashing Magazin ├╝ber bessere Links schreibt, wie es Slava Shestopalov j├╝ngst getan hat.

Seine Ausf├╝hrungen umfassen ein paar wertvolle Reminder an Punkte, die wir SEO-m├Ą├čig in der Regel schon auf dem Schirm haben, erg├Ąnzt um einige weitere Gedanken und Themen, die den Blick vervollst├Ąndigen - und unsere Argumente st├╝tzen.

Gut klickbar und verst├Ąndlich

So sollten Links sinnvollerweise gut klickbar und verst├Ąndlich sein. Also dass sich aufgrund des Linktextes eine ausreichend gro├če Linkfl├Ąche ergibt, die zudem sowohl Thema als auch Format der Zielseite benennt. So ist auch ohne Kontext klar, was einen erwartet und man muss den Satz nicht nochmal ganz lesen.

"Moreover, a well-composed link makes sense out of context and typically combines a topic (e.g. security, brand, marketing) and format (questionnaire, request form, guideline, policy, and so on)."

Da gehe ich voll mit!

Sprechende URLs und URL Shortener

Bei kurzen, sprechenden URLs ist es laut Slava in Ordnung, diese direkt zu nutzen. Gerade in einem Kontext, in dem sie kopiert und anderswo eingef├╝gt werden, macht es das f├╝r Nutzer einfacher. Lange URLs kann man mit einem URL Shortener verk├╝rzen. Am besten solche, die customizable sind. Aus SEO-Sicht sei hier einmal Achtung geboten: Ein URL Shortener bedeutet auch immer, dass es zu Weiterleitungen kommt. Gerade f├╝r interne Verlinkungen wollen wir das eher vermeiden.

Download Links mit Extra-Infos

Wertvoll ist die Empfehlung hinsichtlich Links, die zu Downloads f├╝hren: Sowohl das Format und die Gr├Â├če der Ressource sollten genannt werden, damit man vor dem Klick einordnen kann, ob man die Datei ├Âffnen kann und m├Âchte.

Buttons vs Textlinks

Slava hebt au├čerdem hervor, wie wichtig die Darstellung ist - ein normaler Textlink ist deutlich unauff├Ąlliger als ein Button. Wenn Buttons nicht ohne weiteres m├Âglich sind, kann der Standard-Textlink auch durch eine besondere Formatierung - in einer eigenen Zeile, zentriert, durch Farbe oder Fettung hervorgehoben - etwas mehr herausgestellt werden.

Eine kleine Erg├Ąnzung von mir an diese Stelle: Achtung bei Buttons! Denn es gibt solche und solche Exemplare. Und je nachdem, f├╝r welches Element sie zum Einsatz kommen, ist mal die eine, mal die andere Variante aus SEO-Sicht die sinnvollere. Da, wo es f├╝r uns essentiell ist, Google den Verweis auf einen anderen Inhalt mitzugeben, sollte - unabh├Ąngig von der Darstellung - im Quellcode auch tats├Ąchlich ein a href Link zu finden sein. Da, wo wir es vielleicht gerade vermeiden wollen, massig Links zu erzeugen und so den internen Linkgraphen zu verzerren, ist es manchmal besser, die Sache technisch so zu l├Âsen, dass f├╝r Google & Co gar kein Link da ist.

Der Button-Text sollte nicht zu lang sein. Meist sind 4 bis 5 W├Ârter eine gute Menge. Au├čerdem gibt Slava den Tipp, mit einem Verb zu starten:

Ideally, start with a verb (e.g. "get", "buy", "download", "apply for", and so on);

1 Absatz und viele Links

Wenn Du mehr als einen Link in einem Satz oder Absatz unterbringen m├Âchtest, kann es sinnvoll sein, diese

  • Entweder m├Âglichst weit ├╝ber den Text zu verteilen, also einen am Anfang, einen in der Mitte, einem am Ende, anstatt hintereinander weg

  • Oder zu gruppieren und als Liste am Ende des Textes zu platzieren.

Accessibility

Nat├╝rlich sollten die Links auch accessible sein. Das f├Ąngt damit an, dass ein Link sich nicht nur farblich vom normalen Text unterscheidet, sondern auch optisch betont ist, beispielsweise durch Unterstreichung oder Fettung. Der farbliche Kontrast zum Hintergrund muss bestimmte Vorgaben erf├╝llen. F├╝r Screenreader gegebenenfalls nicht ganz eindeutige Linktexte k├Ânnen mittels aria-label konkretisiert werden.

<h4>News</h4>

<p>Eleks Design Team will participate in the Space Hackathon.

<a href="aerospace-hackathon.html" aria-label="Read more about Eleks participation in the Space Hackathon">Read more...</a>

</p>

<p>Projector Tech and Creative Institute launches five courses on web accessibility this year.

<a href="new-courses.html" aria-label="Read more about new courses on accessibility by Projector Institute">Read more...</a>

</p>

Ein weiterer Punkt: 1 Link ist auch aus Accessibility-Sicht besser als 3. Beispielsweise ein Teaser, der aus Bild, ├ťberschrift, kurzem Text, eventuell noch einem Call to Action besteht. Wenn hier jedes Element ein einzelner Links ist, bekommen Personen, die Screenreader nutzen, diesen mehrmals nacheinander vorgelesen. Das ist nat├╝rlich nicht so sinnvoll. Von daher: In einem Element zusammenfassen!

Mit diesen Punkten lassen sich bestehende Verlinkungs-Checklisten sicher nochmal um den ein oder anderen Aspekt erg├Ąnzen.

Podcast-Empfehlung

Ach ja, apropos (interne) Verlinkung: Johan war bei Bj├Ârn Darko im Podcast zu Besuch. Die beiden haben unter anderem dar├╝ber gesprochen, wie sich interne Verlinkung je nach Seitengr├Â├če unterscheiden kann, was Google bei Quelle und Ziel beachtet, wie wichtig Linktexte sind und wie man die interne Verlinkung gezielt optimieren kann. Auf Spotify kannst Du Dir SEOPRESSO Ausgabe 62: Interne Verlinkung mit Johan anh├Âren.

Nils Warnick
Nils Warnick
Consultant
Google testet GSC-Features - oder uns?

Kurz vor Jahresende scheinen bei dem ein oder anderen Entwickler im Team Google auch die K├Ârner nachgelassen zu haben. Oder das ganze war ein Test, ob die SEOs dieser Welt noch aufmerksam ihre Tools studieren. Wahrscheinlich war es am Ende einfach ein kleiner Fehler, wie er jedem von uns h├Ątte passieren k├Ânnen.

Der f├╝hrte aber dazu, dass zumindest bei einigen noch nicht ver├Âffentlichtes neues Feature f├╝r die Search Console zu sehen war. So berichtete zum Beispiel Barry Schwartz bei Searchengineland von der von ihm so betitelten "Announcement Bar". Inhaltlich ist darin noch nicht viel zu erkennen, aber die Funktionalit├Ąt ist relativ leicht zu erkennen.

So sollen scheinbar innerhalb der Benutzeroberfl├Ąche Meldungen in drei verschiedenen Eskalationsstufen angezeigt werden k├Ânnen. Die noch nicht funktionalen Meldungen haben bei dem ein oder anderen zu etwas Verwirrung gef├╝hrt. Verst├Ąndlich, gerade wenn man unter denjenigen war, denen eine Mehrzahl von "Major Issue Announcements" angezeigt wurde, zu denen dann aber keine Inhalte verf├╝gbar waren.

Es dauerte dann nicht lange bis John Mueller twitterte, dass es sich dabei um einen Test von Google handelte. Dieser habe nicht extern sichtbar sein sollen. Auf der anderen Seite w├Ąre es auch ein ganz cleverer Trick, um in einer so gespr├Ąchigen Szene ganz organisch ein neues Feature anzuteasern.

Ganz uninteressant ist das Feature selbst, wenn auch relativ einfach, n├Ąmlich nicht. So wird es Seitenbetreibern in Zukunft noch schwerere gemacht, Probleme oder Berichte mit als problematisch eingestuften Werten zu ignorieren. Aktuell muss man sich die Probleme in der GSC weitestgehend 'aktiv' suchen. Sollten diese Announcements so umgesetzt werden, w├╝rde man aktiv darauf hingewiesen. Das d├╝rfte zumindest initial die Auseinandersetzung mit dem Status der eigenen Seite f├Ârdern. Vermutlich w├╝rde der ein oder andere Ansprechpartner, der sonst nur einmal im Monat auf die Trafficzahlen in der GSC schaut, dann doch nachfragen, wenn es zwei oder drei "Major Issues" auf seiner Seite gibt.

In dem Kontext w├Ąren ein paar weitere Fragen spannend. Zum Beispiel ob es auch m├Âglich sein wird, diese Meldungen abzustellen. Man muss keine Jahrzehnte im SEO verbracht haben, um einige Kapriolen bei der GSC mitgemacht zu haben. Manchmal sind es auch einfache Dinge, wie fehlende technische Ressourcen. Dann hilft es einem auch nicht, wenn┬á man jeden Tag in dramatischem Rot angezeigt bekommt, wenn der Cumulative Layout Shift in der Breite zu hoch ist.

Grunds├Ątzlich d├╝rfte aber insbesondere neuen Webmastern diese Neuerung auch helfen zu verstehen, wo man bestimmte Dinge nachsehen kann. Wir sind also gespannt, ob und wann wir etwas neues von diesem Feature sehen.

Nora Tiedemann
Nora Tiedemann
Trainee
Pinterest Predicts: Die Noch-Nicht-Trendvorhersage ÔťĘ

Ich habe Dir in der Newsletter-Ausgabe "Du machst uns gl├╝cklich" ja bereits erz├Ąhlt, warum Pinterest eine Suchmaschine ist und kein soziales Netzwerk.

Auf Pinterest planen viele Menschen ihre Zukunft, suchen nach Ideen oder vertreiben sich einfach die Zeit. Ich sammle auf meinen Pinnw├Ąnden beispielsweise Inspiration f├╝r den n├Ąchsten Friseurbesuch oder Outfits (mit Klamotten, die ich h├Ąufig noch gar nicht besitze). Daher m├Âchte ich Dir den Pinterest-Predicts-Report vorstellen. In den Pinterest Predicts-Reports findest Du Prognosen zu zuk├╝nftigen Trends. Laut eigener Aussage h├Ątten sich f├╝r das Jahr 2021 8 von 10 Trendvorhersagen bewahrheitet.

F├╝r 2021 hat Pinterest zum Beispiel prognostiziert, dass die Suche nach "Japandi", also dem Mix aus skandinavischen und japanischen Designelementen um 100% zunimmt. Eine Aussage, die sich zwar ohne weitere Pinterest-Insights nicht verifizieren l├Ąsst, sich aber zumindest auch ein wenig in den Google Trends widerspiegelt. Die Google-Suchenden schien das Thema "Japandi" mehr und etwas kontinuierlicher zu interessieren, als noch 2020.

Aber warum k├Ânnte das relevant f├╝r Dich sein?

Zum einen nat├╝rlich als generelle Inspirationsquelle f├╝r neuen oder bestehenden Content. Abgerundete M├Âbel sollen angeblich Trend werden und Du hast da noch den Listicle mit sch├Ânen, runden Couchtischen? Dann k├Ânnte jetzt der Zeitpunkt sein, diesen zu ├╝berarbeiten, denn das sind laut Pinterest die kommenden Trend-Suchbegriffe in Deutschland zum Thema Kurven-Design:

  • Wandregal rund

  • Couchtisch rund Holz

  • Gebogenes Sofa

  • Glaskugel Lampe

Zum anderen kannst Du die Prognosen nat├╝rlich f├╝r Deine Pinterest-Strategie nutzen und gezielt thematisch passende Inhalte platzieren. Das hat nicht nur den Vorteil, dass Nutzer finden, was sie suchen. Du hast damit auch h├Âhere Chancen, auf der Startseite ausgespielt zu werden, denn die Pinterest-Predicts-Themen werden erfahrungsgem├Ą├č auch h├Ąufig dort gefeatured. Das verschafft Dir wiederum eine h├Âhere Sichtbarkeit innerhalb der Plattform.

Am Ende sollte bedacht werden, dass Prognosen immer auf Daten der Vergangenheit basieren und damit nur theoretische Konstrukte sind, die eintreffen k├Ânnen, aber nicht m├╝ssen. Gl├╝cklicherweise gibt es selbsterf├╝llende Prophezeiungen.

So k├Ânnte der Ausgang der Vorhersage nat├╝rlich dahingehend beeinflusst werden, dass der Trend beispielsweise im Startfeed so h├Ąufig auftaucht, dass ein Nutzer schlussendlich auch gezielt danach sucht, aber das ist nat├╝rlich auch nur eine Theorie meinerseits. ­čśë

So oder so ist ein kurzer Klick durch die Noch-Nicht-Trendvorhersage immer wieder inspirierend und ich bin gespannt, welche Themen es tats├Ąchlich von der Vorhersage zum Trend schaffen - auch ├╝ber Pinterest hinaus! ­čĹÇ

Hannah Rohde
Hannah Rohde
Trainee
Website Architektur - worauf Du achten solltest

Neues Jahr, neues Gl├╝ck und nat├╝rlich gute Vors├Ątze, einer von mir: mehr Zeit f├╝r mich - dementsprechend sa├č ich in den freien Tagen auf dem Sofa und klickte mich durch ein paar Websites von verschiedenen Thermen und Saunen. Und was soll ich Dir sagen, meine Sehnsucht nach Entspannung wurde von Klick zu Klick gr├Â├čer, denn die Seitenarchitektur wurde von Klick zu Klick schlechter. Ich kam von den Aussensaunen nicht weiter zu den Innensaunen und wo zur H├Âlle war jetzt nochmal das Solebad und wo finde ich ├╝berhaupt die Preise? Ich war wie Du wohl schon gemerkt hast ziemlich genervt, was mich dazu veranlasst hat, diesen Beitrag zu schreiben - damit Du Deine Website Architektur besser gestaltest und ich nicht frustriert von Deiner Seite wieder abhaue...

Im letzten Women in Tech SEO Newsletter wurde der Artikel "Site Architecture: How To Build A Website That Ranks And Converts" von Aleks Zarzycka empfohlen, den ich nun einmal f├╝r Dich zusammengefasst habe.

Aleks startet mit den zwei wichtigsten Grundlagen zur Seitenarchitektur:

  1. Eine gute Website Architektur dient sowohl dem Nutzer als auch Maschinen - und somit auch unserem SEO Ziel ;) 

  2. Eine gute Website Architektur macht das Navigieren intuitiv - es ├╝bernimmt das Denken f├╝r ihre Nutzer.

Aleks betont, dass es wichtig ist, auch die Seiten Deiner Wettbewerber anzuschauen und Dir zu notieren, was Du dort gut und nicht so gut findest. Der Vorschlag hierbei: das 5 W Prinzip, ach nee, eins ist ein H, nagut:

  • What - welche Informationen werden bereitgestellt (+ in welcher Sprache?)

  • Why - warum haben Deine Mitbewerber diese zusammengetragen und inwiefern sind sie f├╝r den Nutzer hilfreich/sinnvoll?

  • Where - wo werden die Informationen angegeben und sind sie dort wirklich gut platziert oder f├Ąllt Dir ein besserer Ort ein?

  • How - (ha! auf deutsch ├╝bersetzt ein Wie, also doch 5 W :) ) wie werden die Informationen dargestellt (Bilder, Text, Videos, ein Mix...) und wie hilft das dem Nutzer?

  • When - wann erreichen Nutzer bestimmte Elemente auf dem Weg durch die Customer Journey auf der Webseite?

Nachdem Du die Konkurrenz abgecheckt hast und wei├čt, was Du besser machen kannst fokussiere Dich auf Dein Produkt, Deine Mission, Deine Seite - was ist Dein Unique Selling Point, bzw. der Deines Produktes und wie sollte dieser auf Deiner Seite pr├Ąsentiert werden?

Aleks stellt heraus, dass es egal ist, wie viele Seiten Deine Website hat, solange Du diese sinnvoll anordnest und verbindest, sodass sich alle gut zurechtfinden und f├╝r alle klar ist, welches die wirklich wichtigen Seiten sind. Wei├čt Du, welches Deine wirklich wichtigen Seiten sind? Welche bringen am meisten Umsatz und/oder Traffic? Mach Dir am Besten eine Liste davon um anhand dieser sicher zu gehen, dass die Seitenarchitektur die Relevanz widerspiegelt.

Aber wie wird Deine Seite nun SEO-m├Ą├čig top? Hierzu solltest Du die folgenden Dinge beachten:

  • F├╝hre eine gr├╝ndliche Keyword Recherche durch oder bitte unseren Spezialisten Lars dies f├╝r Dich zu ├╝bernehmen, denn das ist das Fundament einer guten Website.

  • Erstelle Themensilos und entscheide, welche Informationen zu einem Thema geh├Âren.

  • Sortiere Deine Themen und Seiten entsprechend der Nutzerintention.

  • Achte vor Allem bei den wertvollsten Seiten darauf, dass diese auf Nutzerintentionen abgestimmt sind und von den anderen Seiten im Themensilo verlinkt werden.

  • Definiere unterschiedliche Call to Actions f├╝r die Seiten entsprechend der Nutzerintention und im Zusammenhang auch die Ziele der Seiten - welche Seiten zielen auf einen Kauf ab, welche dienen der Informationsbeschaffung seitens des Nutzers und welche dienen dem Branding Deiner Marke? Wenn Du Ziele setzt f├Ąllt es leichter, diese auch zu erreichen und glaube mir, das ist nicht so einfach wie es klingt, ich sehe h├Ąufig Seiten, die weder ein klares Ziel noch einen wirklichen Zweck haben und dementsprechend performen die dann auch. Trau Dich, auch mal Seiten zu l├Âschen, die nicht gebraucht werden.

  • Nutze die richtigen Keywords an richtiger Stelle - denk dran, Title, H1 ├ťberschrift und auch die Navigationselemente, die zu den Seiten f├╝hren entsprechend mit dem Keyword zu versehen.

  • Optimiere Deine Seitenstruktur mit ├ťberschrift und Unter├╝berschriften - idealerweise sollte ein Nutzer bereits anhand der ├ťberschrift wissen, ob die Seite f├╝r ihn und sein Suchbed├╝rfnis relevant ist oder nicht.

  • Entscheide Dich f├╝r eine flache Hierarchie - so erh├Ąltst Du eine klare SEO-freundliche Struktur, bei der die wichtigsten Seiten nicht weit weg von der Homepage sind und der Pagerank effektiv verteilt wird. Als Best Practise gibt Aleks hier an, keine Seite mehr als 4 Klicks von der Homepage entfernt zu haben - sowohl Nutzer als auch Bots springen sonst ggf. ab.

  • Achte darauf, dass alle Seiten verlinkt sind und Deine Website keine Orphaned Pages hat - diese k├Ânnen ansonsten nicht gefunden werden.┬á

  • Die Linkstruktur sollte einfach und vorhersehbar sein - bei der Interaktion mit der Website sollte die Beziehung zwischen verwandten Seiten klar und intuitiv sein.

  • Erstelle eine sinnvolle Navigation und achte darauf, dass Du nicht unendlich viele Filterseiten indexieren l├Ąsst um Dein Crawl Budget nicht zu sehr zu beanspruchen und nur relevante Seiten im Index landen. Ausgew├Ąhlte Filterseiten kannst Du indexierbar machen und aufwerten wenn die angesprochenen Filter ein hohes Suchvolumen aufweisen zum Beispiel.

  • Verlinke zu verwandten Seiten um den Nutzer zu f├╝hren und auch Google die Verbindungen deutlich zu machen - aber mein Tipp: achte hierbei darauf, was wirklich Sinn ergibt bzw. wo Du den Nutzer hinschicken m├Âchtest.\ Mir als Nutzer ist es beispielsweise absolut egal, was sich andere Leute angeguckt haben - zeig mir doch viel lieber Produkte, die zu dem was ich mir gerade anschaue passen oder schick mich wieder zur Kategorieseite, damit ich filtern kann, wenn mir die angezeigte Bluse vielleicht nicht gef├Ąllt, anstatt mir lauter andere Blusen oder v├Âllig irrelevante Artikel zu zeigen die mir evtl. auch nicht gefallen.┬á

  • Halte Dich bei der Seitenarchitektur an Best Practices und erfinde das Rad nicht neu - denn die Nutzer sind bestimmte Navigationen gewohnt und finden sich auf alt bew├Ąhrten Pfaden gut zurecht.

  • Bleib beim Layout konsequent auf der ganzen Website - achte darauf, dass Links und Buttons immer gleich aussehen um Nutzer klar zu f├╝hren. Lies hierzu gern auch noch einmal Anitas Artikel zum Thema Content Framework.

Kommen wir nun zum technischen Setup. Die technischen Aspekte der Website Struktur sind wichtig, weil sie den Inhalt f├╝r Crawler lesbar und verst├Ąndlich machen und die Crawler den Inhalt ja bekanntlich verstehen m├╝ssen um den Nutzern dann das bestm├Âgliche Ergebnis zeigen zu k├Ânnen!

  • Nutze HTML und stelle sicher, dass alle wichtigen Elemente auch wirklich korrekt ausgezeichnet sind - die Haupt├╝berschrift als H1 zum Beispiel oder den Footer als footer aber auch, dass Tabellen oder Listen wirklich auch so im HTML definiert sind und nicht nur im Layout entsprechend gestylt wurden. Google liebt Struktur und Ordnung genauso sehr wie ich - also mach uns bitte happy und vielleicht beschert Dir Google ja daf├╝r ein h├╝bsches Snippet mit einer kleinen Tabelle oder Aufz├Ąhlung - it's worth a try!

  • Stelle sicher, dass alle wichtigen Elemente auch im Quellcode vorhanden sind und nicht erst sp├Ąter ├╝ber JavaScript geladen werden - Google rendert Deine Seite nicht immer und eine leere Kategorieseite will Google den Nutzern auch nicht zeigen, also zeig Google Deine Inhalte!

  • Achte auf Deine URL Struktur und darauf, das bestimmte Muster sich immer wiederholen - bei vielen Shopsystemen ist das beispielsweise schon vorgegeben, indem Produkte automatisch im Ordner /p oder /products liegen.

  • Vermeide Duplicate Content!┬á

  • Denk an mobile - das klingt so einfach und scheint jedem klar, dennoch sehe ich immer wieder Websites, bei denen die H├Ąlfte pl├Âtzlich auf der mobilen Version fehlt oder nicht erreichbar ist, das Men├╝ beispielsweise ist manchmal einfach weg.

Zu guter Letzt erinnert Aleks daran, sich auf keinen Fall an Bad Practises zu orientieren - na sowas! Also:

  • Gehe auf keinen Fall davon aus, dass Dein Nutzer auf der Homepage anf├Ąngt sich durchzuklicken - daf├╝r machen wir ja SEO, damit die Nutzer eben nicht auf der Homepage starten m├╝ssen sondern direkt auf der Seite landen, wo sie auch hinwollen.

  • Gehe nicht davon aus, dass alle Seiten und der gesamte Content gleichwertig sind - stelle sicher, dass die am meisten sichtbaren Inhalte auch wirklich die sind, die f├╝r den Nutzer relevant sind.

  • Benutze keine Slider, die sich ohne Nutzerinteraktion ├Ąndern, das sieht zwar (je nach Geschmack) toll aus, hilft dem Nutzer und Deinen SEO-Zielen aber meistens wenig.

  • Gestalte den sichtbaren Bereich so, dass der Inhalt der Seite klar wird und pack ihn nicht mit Links zu - Du m├Âchtest schlie├člich, dass der Nutzer auf der Seite bleibt, ansonsten kann die Seite weg ;)

  • Achte darauf, nur Seiten wie Kontakt, About, Impressum oder Deine Social Media Accounts im Footer zu haben und dort nicht noch auf alle Deine wichtigen Produktseiten zu verweisen.

Und zum Schluss: Denk immer daran, Deine Seite auf dem neuesten Stand zu halten. Produkte ├Ąndern sich. Nutzerintentionen ├Ąndern sich. Google ├Ąndert sich. Bleib am Ball!

Johan von H├╝lsen
Johan von H├╝lsen
Gesch├Ąftsf├╝hrender Gesellschafter
Eine kleine Ära endet

W├Ąhrend alle (im kleinen Kreis) gefeiert, vielleicht sogar eine Wunderkerze angez├╝ndet haben und ÔÇ×Prost Neujahr" gerufen haben, haben wir Wingmenschen uns alle ein wenig weg gedreht und versch├Ąmt einen Tr├Ąne in den Sekt geweint.

Vor allem Justus wird geweint haben. Denn mit dem Countdown wurde nicht nur das Jahresende runtergez├Ąhlt, sondern es war auch sein pers├Ânlicher Final Countdown als Mitarbeiter bei uns. Seit dem 01.01.2022 ist Justus nicht mehr Consultant bei uns, sondern freelanced sich als Trackingmensch durch die Online-Marketing-Geschichte.

Doch gleichzeitig macht Justus auch deutlich, dass er immer ein Wingmensch bleiben wird. Als Head of Alumni ├╝bernimmt Justus die Aufgabe unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelm├Ą├čig zusammen zu trommeln und daf├╝r zu sorgen, dass wir alle verbunden bleiben.

Und auch wenn sich im letzten Jahr schon einige langj├Ąhrige Wingmenschen neuen Aufgaben zugewandt haben und f├╝r eine Erneuerung im Team sorgen, so ist dieser Schritt doch etwas besonderes. Justus war der erste Consultant den Florian und ich damals eingestellt haben. Wingmen war damals keine drei Monate alt. Und ohne Justus w├Ąre Wingmen nicht da, wo wir heute sind:

  • Flo und ich h├Ątten uns hoffnungslos verkracht

  • Wir w├╝rden total chaotisch durcheinander laufen

  • und wir h├Ątten nicht eine Vorlage, sondern w├╝rden alles immer wieder von vorn anfangen

Danke Justus, dass Du uns erkl├Ąrt hast, dass warmes und kaltes Wasser einen unterschiedlichen Klang haben. Dass Du immer darauf geachtet hast, dass wir nicht nur die sinnvollen Sachen machen, sondern das auch noch m├Âglichst effizient. Und besonderen Dank f├╝r Deine Freundschaft.

Ich freu mich darauf zu sehen, wie Du Deine neue Aufgabe bei Wingmen (die erste F├╝hrungsposition, die wir vergeben haben) mit Leben f├╝llen wirst.

F├╝r Deinen Solo-Flug w├╝nschen wir Dir alles Beste. Wir wissen, dass Du das kannst und auch wenn wir traurig sind, dass Du uns verl├Ąsst, so wissen wir, dass das der richtige Schritt f├╝r Dich ist.

Frohes Neues, auf uns! (Ich hab ja schon mal geschrieben, dass ich Frohes Neues nicht sagen kann ohne Dendemann im Ohr.)

 
Fragen? Immer gerne fragen!
Wir sind f├╝r Dich da.
Schreib uns gern jederzeit
eine E-Mail an kontakt@wngmn.de oder
ruf uns einfach kurz an: +49 40 22868040

Bis bald,
Deine Wingmen
Anckelmannsplatz 1, 20537 Hamburg, Germany
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